Planungsregion in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Regionalverband Ruhr ist eine Planungsregion in Nordrhein-Westfalen. Der Gemeindeverband umfasst 15 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 15 Sitzungen, 352 Tagesordnungspunkte, 17 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Regionalverband Ruhr finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Radwegebau, Flächenumwidmungen und Millionen für die IGA 2027: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat in seinen Frühjahrssitzungen die Weichen für das Jahr 2026 gestellt. Die Gremien berieten über ein breites Spektrum – von konkreten Bauprojekten bis zur strategischen Ausrichtung der Region.
Gleich mehrere Ausschüsse befassten sich mit der Priorisierung von Verkehrsprojekten für 2026. Auf der Tagesordnung standen der Radwegebau an bestehenden Landesstraßen, der Um- und Ausbau von Landesstraßen sowie das Förderprogramm für Nahmobilität, das Radschnellwege und Radvorrangrouten umfasst. Zudem wurde ein Rückblick auf die Abwicklung der Förderprogramme aus dem Jahr 2025 gegeben.
Ein wichtiges planerisches Thema war die Änderung des Regionalplans Ruhr: In Bottrop soll ein Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich (AFAB) mit den überlagernden Zweckbestimmungen "Regionaler Grünzug" und teilweise "Bereich zum Schutz der Natur" in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) umgewandelt werden. Eine ähnliche Flächenumwidmung von Freiraum- zu Siedlungsbereich wurde für ein Gebiet in Waltrop beraten. Diese Änderungen deuten auf geplante Bau- oder Entwicklungsvorhaben in den Städten hin.
Ein Schwerpunkt lag auf der Finanzierung und Steuerung der zahlreichen RVR-Beteiligungsgesellschaften. Hierzu gehörten unter anderem die Finanzierung der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, ein investiver Zuschuss für IGA-Projekte im Maximilianpark Hamm sowie die Bereitstellung von Mitteln für Planungsleistungen zum Projekt Niederrhein Therme 2.0. Zudem wurde über die Fortsetzung der Standortmarketingkampagne "Das Ruhrgebiet – Hier bleibt alles anders" und die Zusammenarbeit mit der bisherigen Agentur beraten.
Im Umweltausschuss standen die Gefährdungsabschätzung und Sanierung von Altlasten im Mittelpunkt, sowohl im Rückblick auf 2025 als auch im Rahmen des Förderprogramms für 2026. Zudem wurden Berichte zum Ausbau der Solarenergie im Ruhrgebiet und zum Ausbau erneuerbarer Energien auf RVR-eigenen Liegenschaften zur Kenntnis genommen. Eine Fraktionsanfrage beschäftigte sich mit den Folgen des Baus von Windenergieanlagen auf RVR-Flächen.
Im Kulturbereich wurden die Förderrichtlinien für das "Time To Breathe Fellowship" und die Projektförderung von Interkultur Ruhr behandelt. Zudem gab es einen Rückblick auf die Kunst- und Kulturförderung 2025 und eine Vorausschau auf 2026. Auf struktureller Ebene wurde ein Fraktionsantrag zur Zusammenführung der BMR und RTG zu einer gemeinsamen Gesellschaft für Wirtschaft, Tourismus und Standortmarketing beraten.
Die Sitzungen zeigen einen Regionalverband im Spannungsfeld zwischen alltäglicher Infrastrukturplanung, der Finanzierung großer Leuchtturmprojekte und langfristigen strategischen Weichenstellungen für die Metropole Ruhr.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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