Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Dortmund ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 586.852 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 93 Sitzungen, 6.207 Tagesordnungspunkte, 172 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Dortmund finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Schulneubauten, Verkehrsdebatten und der Überarbeitung der Stadtgrundlagen: In den Dortmunder Gremien standen im September 2026 zahlreiche Themen auf der Agenda. Hier ein Überblick über die wichtigsten Diskussionspunkte.
Das Thema Schule beschäftigte gleich mehrere Ausschüsse intensiv. Konkret berieten die Gremien über die schulrechtliche Errichtung eines neuen städtischen Gymnasiums in Brackel und einer Gesamtschule in Eving zum Schuljahr 2027/28. Zudem wurde die Erweiterung und Verlagerung der Gesamtschule im Süden (Stadtbezirk Hörde) behandelt. Parallel dazu liefen die Planungen für das umfangreiche „Sofortpaket Weiterführende Schulen“, für das in mehreren Stadtbezirken (u.a. Brackel, Eving, Hacheney) der Bau neuer Schulgebäude und Sporthallen beraten wurde. Für einzelne Schulen, wie die Schragmüller-Grundschule oder das Max-Planck-Gymnasium, wurden zudem konkrete Baubeschlüsse für klimaresiliente Schulhofplanungen gefasst.
Im Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün drehte sich vieles um die Regulierung von E-Scootern. Mehrere Anträge zielten auf rechtsverbindliche und sanktionsfähige Nutzungsregeln, die Aufstellung von Verbotsschildern oder eine Helmangebotspflicht der Anbieter ab. Ein weiteres Großprojekt ist die Verlängerung des Personals für den Radschnellweg Ruhr 1 (RS1). Zudem wurde über die Umsetzung des Masterplans Mobilität 2030, Fahrplananpassungen im ÖPNV und die verkehrliche Erschließung im Zuge des Schulneubaus in Eving diskutiert.
Ein Thema zog sich durch fast alle Sitzungen: die Neufassung der Hauptsatzung der Stadt Dortmund, der Geschäftsordnung für den Rat und die Bezirksvertretungen. Diese grundlegenden „Spielregeln“ für die kommunale Arbeit wurden in zahlreichen Gremien zur Kenntnis genommen oder weitergeleitet, was auf einen umfassenden Reformprozess hindeutet.
Die Bezirksvertretungen befassten sich mit einer Vielzahl konkreter Anliegen aus den Stadtteilen. Dazu gehörten unter anderem Kanalbaumaßnahmen ab 2027, Anträge für mehr Verkehrssicherheit (z.B. in der Karl-Marx-Straße oder an der S-Bahnbrücke Stadthaus), die Einrichtung von Trinkwasserbrunnen sowie die Förderung von Vereinen und Kulturprojekten. In Lütgendortmund wurde beispielsweise die Situation auf Spielplätzen und die Nutzung des Geländes einer ehemaligen Grundschule thematisiert.
Der Ausschuss für Finanzen nahm die Jahresabschlüsse 2025 wichtiger Eigenbetriebe wie der Stadtentwässerung, der Friedhöfe, der Wirtschaftsförderung und des Theaters zur Kenntnis und empfahl deren Feststellung. Im Kulturbereich wurde unter anderem der Jahresabschluss der Sport- und Freizeitbetriebe beraten. Der Sozialausschuss beschäftigte sich mit aktuellen Herausforderungen wie der Situation Geflüchteter und Wohnungsloser sowie der Entwicklung von Konzepten für die Winternothilfe.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch: zwischen großen Zukunftsprojekten im Bildungsbereich und der alltäglichen Arbeit an der Lebensqualität in den Stadtteilen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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