Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Duisburg ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 495.152 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 54 Sitzungen, 1.070 Tagesordnungspunkte, 93 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Duisburg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kita-Bedarfsplanung bis zur Olympia-Bewerbung: In den Duisburger Bezirksvertretungen und Ausschüssen standen im ersten Quartal 2026 zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. Die Sitzungen behandelten unter anderem die Kinderbetreuung, Verkehrsprojekte und die Zukunft der Stadtentwicklung.
Ein zentrales Thema war die Planung für die jüngsten Duisburger:innen. In fast allen Bezirken wurde die Bedarfsanmeldung für Kita-Plätze und Kindertagespflege für das Kindergartenjahr 2026/27 beraten. Zudem soll die städtische Kindertageseinrichtung Am Holderbusch als „plusKita“ anerkannt werden, um besondere Förderung zu leisten. In den Schulen geht die Digitalisierung voran – der aktuelle Umsetzungsstand der Digitalisierung des Schulbetriebs wurde in mehreren Gremien vorgestellt. Zudem wurden konkrete Bauprojekte behandelt: So wurde die Planung einer neuen Zweifach-Sporthalle am Standort Lindenallee für die Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen thematisiert.
Verkehrssicherheit und Infrastruktur waren in vielen Stadtteilen ein Thema. In Hamborn und Rheinhausen wurden Verkehrsversuche zur Erprobung von Schulstraßen mit Elternhaltestellen an Grundschulen beraten. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr standen große Bauvorhaben auf der Agenda: Dazu gehörten der sechsstreifige Ausbau der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Marxloh sowie die denkmalgerechte Sanierung der Bassinbrücke in Ruhrort. Für mehr Klimaresilienz will sich die Stadt mit dem Betrachtungsraum Ruhrort beim Förderprogramm „KRiS – Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ bewerben, um den Weg zur „Schwammstadt“ zu gehen.
Der Rat der Stadt befasste sich mit wegweisenden Entscheidungen. Ein zentraler Punkt war die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044, verbunden mit der Planung eines Ratsbürgerentscheids. Ein weiteres Zukunftsthema ist Wasserstoff: Die Stadt soll der Beteiligung der Technologiezentrum Wedau GmbH an der TrHy GmbH zustimmen, um den Aufbau eines Innovations- und Technologiezentrums für Wasserstoff (ITZ-West) voranzutreiben. Zudem wurde der erste Kommunale Wärmeplan für Duisburg in mehreren Gremien zur Kenntnis genommen.
Die Verbesserung der Teilhabe war ein wichtiges Anliegen. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen wurde für die neue Wahlperiode berufen und befasste sich unter anderem mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Kulturstraße“ für die Stadtbahnlinie U79. Ein übergreifendes Projekt ist der Start der „Hilfen aus einer Hand“, bei dem die Eingliederungs- und Jugendhilfe im Zuge der SGB VIII-Reform inklusiv zusammengeführt werden sollen. Zudem plant die Stadt, die Beiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung für Pflegeeltern anzupassen, da die aktuellen Sätze im Vergleich zu Nachbarstädten als zu niedrig angesehen werden.
Für Sport- und Badebegeisterte gab es konkrete Planungen: Der Betriebsausschuss DuisburgSport beantragte Fördermittel aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten für mehrere Vereinsanlagen. Die temporären Schließungszeiten der Hallen- und Freibäder für Grundreinigungen 2026 wurden bekanntgegeben. Nachhaltigkeit bleibt ein Dauerbrenner: Die Umweltwochen „DUISBURG.NACHHALTIG“ sollen 2026 unter dem Motto „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“ fortgesetzt werden. Zudem darf Duisburg den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre tragen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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