Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Oberhausen ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 208.752 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 71 Sitzungen, 1.291 Tagesordnungspunkte, 150 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Oberhausen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Bebauungsplänen, der Aufrüstung der Feuerwehr und einem neuen Jugendparlament – in Oberhausen wurde in den letzten Monaten kommunalpolitisch viel beraten und entschieden. Die Gremien beschäftigten sich mit Themen von der Stadtentwicklung bis zur Integration.
Gleich mehrere größere Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht: Für das Projekt „Neue Zeche Sterkrade“ wurde die Rahmenplanung fortgeschrieben. Im Bereich Weseler Straße / Zur Ludwigshütte in Sterkrade erteilte der Stadtplanungsausschuss die gemeindliche Zustimmung für den Bau von vier Mehrfamilienhäusern, teilweise öffentlich gefördert. Zudem wurde der Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Nr. 762 „Alleestraße“ gefasst, inklusive einer städtebaulichen Leitidee als Planungsgrundlage. In Osterfeld wurde ein Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Westfälischen Straße zwischen Heinestraße und Nürnberger Straße gefasst.
Ein Schwerpunkt lag auf der Ausstattung der Feuerwehr: Der Wirtschaftsausschuss beauftragte die Servicebetriebe Oberhausen (SBO) mit der Ausschreibung von insgesamt 14 Fahrzeugen, darunter 3 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und ein Gerätewagen Höhenrettung. Zudem wurden drei neue Vollzeitplanstellen für die Feuerwehr eingerichtet, um den Katastrophenschutzbedarfsplan umzusetzen. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr berieten die Bezirksvertretungen über zahlreiche Maßnahmen, darunter die Errichtung eines Fußgängerüberwegs auf der Bahnstraße in Sterkrade und die Prüfung von Querungshilfen.
Das Thema Integration zog sich durch mehrere Ausschüsse. Im Ausschuss für Chancengerechtigkeit wurde über Mittelkürzungen bei Integrationskursen und deren Konsequenzen beraten. Die Volkshochschule stellte ihre Maßnahmen für Migrantinnen und Migranten für die Arbeitsjahre 2025/2026 und 2026/2027 vor. Im Sozialausschuss lag ein detaillierter Jahresbericht 2025 zur Wohnraumförderung vor, der Zahlen zu gefördertem Mietwohnungsbau, Eigentumsmaßnahmen und dem Sozialwohnungsbestand enthielt. Zudem wurden Förderanträge verschiedener sozialer Träger, wie der Arbeiterwohlfahrt oder des Vereins „Lebensqualität bei Demenz“, beraten.
Kulturell stand die Vergabe von Zuschüssen für freie kulturelle Aktivitäten im Fokus. Der Kulturausschuss sichtete eine lange Liste von Anträgen, darunter für das Nigeria Kultur Festival, ein kostenloses Weihnachts-Musical und die „Offenen Ateliers Oberhausen“. Ein wichtiger demokratischer Moment war die Wahl des 8. Jugendparlaments der Stadt Oberhausen am 8. Juli 2026. Zuvor hatte das 7. Jugendparlament über seine Aktivitäten der Jahre 2024 bis 2026 berichtet.
Umweltpolitisch wurde der erste kommunale Wärmeplan für Oberhausen beraten. Der Naturschutzbeirat erteilte Befreiungen für Bauvorhaben in Schutzgebieten, etwa für eine neue Fußgängerbrücke im Naturschutzgebiet Sterkrader Wald. In den Bezirken gab es viele Anträge zur Aufwertung von Grünflächen, wie die Prüfung eines Wasserspielplatzes im Revierpark Vonderort oder die Sanierung des Osterfelder Heideparks.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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