Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Oberhausen ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 208.752 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 74 Sitzungen, 1.171 Tagesordnungspunkte, 106 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Oberhausen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltssicherungskonzept und Bürgerbeteiligung: Oberhausens Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Die Themen reichten von großen Bauprojekten über Verkehrssicherheit bis zur Förderung des Ehrenamtes.
Mehrere bedeutende Bauvorhaben wurden beraten. Für den Neubau der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt an der Falkestraße liegen konkrete Planungen vor – die voraussichtlichen Baukosten betragen rund 16,187.000 Euro. Im Stadtplanungsausschuss wurde die gemeindliche Zustimmung für das Wohnbauvorhaben "Märkisches Quartier" in Osterfeld erteilt: Das Projekt umfasst den Neubau von 33 Reihenhäusern und 10 Zweifamilienhäusern (insgesamt 43 Wohneinheiten). Auch die Quartiersentwicklung im Schladviertel, insbesondere die Zukunft des ehemaligen Möbelhausareals, war ein Thema in mehreren Ausschüssen.
Verkehrssicherheit war ein Dauerthema in den Bezirksvertretungen. In Alt-Oberhausen wurde über einen Fußgängerüberweg auf der Hermann-Albertz-Straße, verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Tiroler Straße und Querungsstellen auf der Mellinghofer Straße beraten. Die Bezirksvertretung Sterkrade beschäftigte sich mit der Schulwegsicherung an der Friesenstraße und dem Unfallgeschehen auf der HOAG-Trasse. Mehrere Anträge der AfD-Fraktionen forderten Prüfungen, beispielsweise zur Wiederöffnung der Steinbrinkstraße in Sterkrade oder zur Verbesserung der Sichtverhältnisse an verschiedenen Kreuzungen.
Der Rat der Stadt fasste mehrere Beschlüsse mit finanziellen Auswirkungen. Die Grundsteuerhebesätze für 2026 wurden angepasst, die Verwaltungsgebührensatzung neu gefasst (mit dem Ziel eines jährlichen Mehrertrags von 100.000 Euro) und die Parkgebührenordnung geändert: Die Tarife steigen von 0,50€ auf 0,75€ pro halbe Stunde und von 3€ auf 4€ pro Tag. Gleichzeitig wurde das landesweite Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ in vielen Ausschüssen vorgestellt. Für 2026 liegt der Schwerpunkt auf Digitalisierung und KI.
Weitere Themen waren der Schutz von Igeln – hier wurde eine Allgemeinverfügung zum Verbot der nächtlichen Inbetriebnahme von Mährobotern beraten – und die Aktualisierung des Baumkonzeptes der Stadt. Im Sozialausschuss stand der Jahresbericht 2025 zur Wohnraumförderung auf der Agenda, der detaillierte Zahlen zu Mietwohnungsbau, Eigentumsmaßnahmen und dem Sozialwohnungsbestand lieferte. Der Sportausschuss bewilligte Zuschüsse für Vereine, etwa für die Erneuerung einer Heizungsanlage oder den Erwerb von Defibrillators.
Die Sitzungsdaten zeigen eine breite Palette an kommunalpolitischen Aktivitäten, von der konkreten Projektplanung bis zur grundsätzlichen Gebühren- und Förderpolitik.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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