Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Hagen ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 188.713 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 82 Sitzungen, 2.357 Tagesordnungspunkte, 127 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Hagen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kita-Planung bis zur Wildschweinplage: In Hagen standen im Frühjahr 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Die Gremien berieten über den Doppelhaushalt, beschlossen konkrete Bauprojekte und gaben der Verwaltung neue Aufgaben.
Ein wichtiger Beschluss betrifft den Stadtbezirk Haspe: Der Jugendhilfeausschuss empfahl dem Rat einstimmig, den Neubau der Friedrich-Harkort-Schule und der Kita Jungfernbruch II zu beschließen. Hintergrund ist ein Gutachten, das den bestehenden Schulstandort als abgängig einstuft. Gleichzeitig soll der dringende Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen im Bezirk gedeckt werden. Auch in der Innenstadt entsteht eine neue Betreuungseinrichtung: Für die Umwandlung der ehemaligen Polizeiwache in der Prentzelstraße 6 in eine dreigruppige Kita und Büroflächen wurden die Mehrkosten vorbehaltlich der Haushaltsbeschlussfassung freigegeben.
Das Thema Wildschweine beschäftigte gleich mehrere Ausschüsse. Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragte die Verwaltung, bis zur Sommerpause ein umsetzungsreifes Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Reduzierung der Population vorzulegen. Dieses soll eine Populationsanalyse, eine deutliche Erhöhung des Jagddrucks, präventive Maßnahmen im Siedlungsbereich und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit umfassen. Der Naturschutzbeirat hatte zuvor bereits einen Sachstandsbericht zur Entwicklung der Wildschweinpopulation beraten.
Die Bezirksvertretungen trafen konkrete Entscheidungen für die Fahrradinfrastruktur. In Hohenlimburg, Haspe und Mitte wurden jeweils einstimmig die von der Verwaltung erarbeiteten Standorte für neue Fahrradanlehnbügel beschlossen. In Hohenlimburg wurde zudem der weitere Ausbau des Lenneradwegs thematisiert. Die Bezirksvertretung beauftragte die Verwaltung, über Gespräche mit Anliegern und dem Kanuverein zu berichten und für den Haushalt 2026/2027 Mittel für realisierbare Teilabschnitte einzuplanen.
Der Beirat für Menschen mit Behinderungen fasste einen einstimmigen Beschluss mit großer Tragweite: Die Stadtverwaltung soll mobile Möglichkeiten schaffen, um Menschen, die ihr Zuhause nicht verlassen können, bei der Nutzung digitaler Dienstleistungen zu unterstützen. Dies betrifft beispielsweise die Beantragung von Personalausweisen oder das Ausfüllen von Anträgen und gilt ausdrücklich auch für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.
Neben diesen Schwerpunkten gab es weitere Entscheidungen: Die Stadt Hagen wird ab 2026 am bundesweiten Entsiegelungswettbewerb „Abpflastern“ teilnehmen. Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragte die Einführung einer zentralen Software für das Beschwerdemanagement und die Erarbeitung eines Konzepts für „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ als Anlaufstellen im Krisenfall. Für mehr Sicherheit in der Innenstadt soll ein Konzept für eine „Null-Toleranz-Strategie“ vorgelegt werden, das unter anderem eine Stadtwache und 25 neue Stellen vorsieht.
Die Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 zogen sich als roter Faden durch fast alle Ausschüsse, wobei die endgültige Beschlussfassung dem Rat vorbehalten bleibt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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