Planungsregion in Hessen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Südhessen ist eine Planungsregion in Hessen. Der Gemeindeverband umfasst 14 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 9 Sitzungen, 76 Tagesordnungspunkte, 19 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Südhessen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der Forderung nach einem zentralen Bahnprojekt und der Prüfung mehrerer Einzelhandelsvorhaben: Die Regionalversammlung Südhessen und ihre Ausschüsse hatten in den letzten Monaten ein breites Spektrum an Planungsfragen zu behandeln.
Gleich in drei Gremien – dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, dem Haupt- und Planungsausschuss und der Regionalversammlung selbst – stand ein gemeinsamer Antrag von CDU, SPD und DIE GRÜNEN auf der Tagesordnung. Sie forderten die schnellstmögliche Realisierung der „Wallauer Spange“. Dieses Schieneninfrastrukturprojekt wird als herausragend für Südhessen und für die Erreichung des Deutschlandtakts angesehen. Die Regionalversammlung kritisierte die Einstellung des Planfeststellungsverfahrens durch das Eisenbahnbundesamt und rief die DB InfraGO AG sowie Bundes- und Landesministerien dazu auf, die Realisierung zu beschleunigen und die nötigen Haushaltsmittel bereitzustellen.
Mehrere Städte und Gemeinden beantragten Abweichungen von den Zielen des Regionalplans, um Einzelhandelsvorhaben zu ermöglichen. In Karben geht es um die Neustrukturierung und Modernisierung des bestehenden Rewe-Centers „Am Warthweg“ zu einem großflächigen Einzelhandel. Für Groß-Gerau wurde der Abriss und Neubau des LIDL-Marktes in der Odenwaldstraße behandelt, bei dem die Verkaufsfläche von etwa 788 m² auf rund 1.460 m² vergrößert werden soll. Die Gemeinde Biebesheim am Rhein strebt die Errichtung eines Lebensmittelvollsortimenters („Nahversorgerplus“) mit bis zu 1.750 m² Verkaufsfläche an der Stockstädter Straße an.
Ein Großvorhaben von nationaler Bedeutung beschäftigte mehrere Ausschüsse: Die Landeshauptstadt Wiesbaden beantragte eine Abweichung vom Regionalplan für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Ostfeld“. Ziel ist die Ansiedlung eines zentralen Campus des Bundeskriminalamts (BKA) auf einer Fläche von rund 120 Hektar. Dort sollen 6.500 bis 7.000 Mitarbeitende zusammengeführt werden. Für den benötigten Sonderbaufläche für Bundesbehörden von etwa 40 Hektar ist die Abweichung notwendig, da das Gebiet derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird und teilweise unter anderem Vorranggebiete durchkreuzt.
Die Energiewende war mit Anträgen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen präsent, etwa für einen Solarpark in Riedstadt („Am Golfpark III“). Zudem wurden zahlreiche planerische Routineverfahren abgeschlossen oder eingeleitet. Dazu gehörten die Schaffung eines neuen Wohngebiets auf ca. 5,5 Hektar in Nieder-Wöllstadt, die Erweiterung eines Gewerbegebiets in Hofheim am Taunus und die Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses in Schmitten.
Die Sitzungen zeigen die Regionalversammlung als zentrale Instanz, die zwischen lokalen Entwicklungswünschen und übergeordneten Planungszielen abwägt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Südhessen (Hessen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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