Landkreis in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Herzogtum Lauenburg ist ein Landkreis in Schleswig-Holstein mit rund 200.819 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 15 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 57 Sitzungen, 566 Tagesordnungspunkte, 57 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Herzogtum Lauenburg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Kreisverkehren, einem Schulcampus im Bau und der Frage nach fairer Bezahlung für Ehrenämter: In Schwarzenbek wurde in den letzten Monaten über viele zentrale Projekte beraten und entschieden.
Der Bau des neuen Schulcampus an der Breslauer Straße schreitet voran. Im Bauausschuss wurden wichtige Vergaben beschlossen: Die Firma KONE erhält den Auftrag für die Aufzüge, die Dachdeckerarbeiten gehen an die Dachdeckerei Paulsen GmbH. Für die notwendigen Drainagearbeiten wurden sowohl die Planung an die WGA als auch die Ausführung an die Firma Otto Wulff vergeben. Parallel wurde der Planungsstand für das neue Feuerwehrgerätehaus vorgestellt. Durch Optimierungen, wie den Verzicht auf einen Batteriespeicher und eine vereinfachte Bauweise, konnten die Kosten um etwa 1,5 Millionen Euro gesenkt werden. Im Verkehrsbereich wurde der Neubau einer Kreisverkehrsanlage an der Lauenburger Straße/Kerntangente beschlossen. Die Bauarbeiten für Straßenbau, Kanalbau und Versorgungsleitungen wurden an die TBA Bruns GmbH vergeben.
Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig Jan Piossek für sechs Jahre zum neuen Gemeindewehrführer ernannt. Zudem wurden Annemarie Lopez und Astrid Moldenhauer als neue Mitglieder des Seniorenbeirates gewählt. Dieser plant, seine Sprechstunden flexibler zu gestalten und auch auf dem Wochenmarkt anzubieten. Formal wurden außerdem die Geschäftsordnung und die Hauptsatzung geändert, unter anderem wurde der Aufgabenbereich des Ausschusses für Kita und Schule um „Schulbildung und Schulsport“ erweitert.
Die Beratungen zum I. Nachtragshaushalt 2026 haben in mehreren Ausschüssen begonnen. Die Kommunalaufsichtsbehörde hat eine Stellungnahme zum Haushalt abgegeben, über die weiter diskutiert wird. Ein Thema, das die Gremien beschäftigt, ist die Aufwandsentschädigung für kommunale Ehrenämter. Während die Grünen eine Erhöhung um 15 % vorschlugen, möchte die SPD zunächst ihren eigenen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung beraten lassen. Einstimmig beschlossen wurden dagegen eine Richtlinie für Engagement in der Inklusion sowie eine Satzung für die Aufgaben der Beauftragten für Menschen mit Behinderung.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat einstimmig einem Vertrag mit den Stadtwerken Geesthacht zum Ausbau der Ladeinfrastruktur zugestimmt. Geplant ist unter anderem eine neue Ladesäule am Gymnasium. Für die Umgestaltung des Ritter-Wulf-Platzes nach dem Umzug des Wochenmarktes soll die Verwaltung bis Ende Juni eine kostengünstige Gestaltungsskizze vorlegen. Im Bereich Verkehrssicherheit wurde eine Arbeitsliste fortgeschrieben; eine geforderte Ampelanlage wird nicht umgesetzt, stattdessen soll eine farbliche Markierung geprüft werden. Für ein neues Wohngebiet nördlich des Bölkauweges wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 66 „In der Bölkau“ mehrheitlich gefasst.
Die Stadtverordnetenversammlung hat mehrheitlich einer Ergänzungsvereinbarung mit der Gemeinde Grabau zu einem interkommunalen Gewerbegebiet zugestimmt. Ebenfalls mehrheitlich beschlossen wurde eine Resolution zum dritten Bauabschnitt der Ortsumgehung Schwarzenbek (B 209). Im Bauausschuss wurde einstimmig festgelegt, dass für Fußgängerbrücken im Stadtpark künftig nicht nur Holz, sondern auch andere geeignete Belagsmaterialien verwendet werden dürfen. Die Verteilung der Spenden aus dem Weihnachtshilfswerk wurde für 2026 beibehalten.
Die Sitzungsperiode war geprägt von konkreten Bauentscheidungen für große Infrastrukturprojekte und der Weiterentwicklung sozialer und umweltpolitischer Themen in der Stadt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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