Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Coesfeld ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 221.352 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 11 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 20 Sitzungen, 168 Tagesordnungspunkte, 8 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Coesfeld finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kernsanierung eines Berufskollegs über neue Buslinien bis zur Debatte über Elternbeiträge: Die politischen Gremien des Kreises Coesfeld hatten in der ersten Jahreshälfte 2026 ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse und Beratungen.
Mit breiter Mehrheit beschloss der Kreistag am 18. Februar die umfassende Kernsanierung des Pictorius Berufskollegs in Coesfeld. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Planungsschritte für eine Nutzfläche von rund 6.900 m² einzuleiten. Einstimmig gebilligt wurde auch die grundsätzliche Finanzierungsbeteiligung an einem Erweiterungsbau der Maximilian-Kolbe-Förderschule in Nordkirchen. Der Kreis erwartet dabei einen Eigenanteil von 10 Prozent der förderfähigen Baukosten vom privaten Schulträger. Zudem wurde die Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung für Förderschulen mit den Schwerpunkten „Lernen“ und „Sprache“ beschlossen.
Im Nahverkehr gab es mehrere wegweisende Beschlüsse. Der Kreistag stimmte der Einführung von On-Demand-Verkehren in Coesfeld sowie gemeinsam in Olfen und Nordkirchen zu. Diese ersetzen bestehende TaxiBus-Linien und sollen die flexible Erreichbarkeit verbessern. Zudem wurde eine neue Buslinie 211 zwischen Lüdinghausen und Selm als Nachfolger der RegioBus-Linie R19 beschlossen. Für die geplante Schnellbuslinie x105 von Vreden über Stadtlohn und Gescher nach Coesfeld gab es im Kreistag eine Mehrheit von 43 zu 8 Stimmen. Einstimmig unterstützten die Gremien außerdem die Grundsätze für eine Vereinfachung des WestfalenTarifs ab 2027.
Ein Thema zog sich durch mehrere Sitzungen: die mögliche Änderung der Elternbeitragssatzung, insbesondere für Geschwisterkinder und die Berücksichtigung von OGS-Gebühren. Nach Beratungen im Jugendhilfeausschuss und Kreisausschuss wurde der Vorschlag im Kreistag am 30. Juni mit 46 zu 4 Stimmen (bei einer Enthaltung) beschlossen. Der Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2026 bis 2030 wurde fortgeschrieben. Ebenfalls beschlossen wurde die Fortführung der Richtlinie zur Förderung von Qualifizierungs- und Sprachförderangeboten für das Jahr 2026.
Einstimmig begründete der Kreistag eine Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Nysa. In vielen Ausschüssen und Beiräten standen zu Jahresbeginn organisatorische Weichenstellungen wie die Wahl von Vorsitzenden und die Verpflichtung neuer Mitglieder auf der Tagesordnung. Der neu eingerichtete Teilhabebeirat konstituierte sich und beschloss die Entsendung seiner Mitglieder in verschiedene Fachausschüsse.
Die Beschlüsse zeigen Schwerpunkte in den Bereichen Bildungsinfrastruktur, moderne Mobilität und soziale Teilhabe. Viele Projekte, wie die On-Demand-Verkehre, stehen unter dem Vorbehalt bewilligter Fördermittel.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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