Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Senden ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 20.495 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 234 Tagesordnungspunkte, 16 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Senden finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Kitaplätzen, Windenergie und dem Haushalt für 2026: In Senden wurde in den letzten Monaten über viele zentrale Weichenstellungen beraten.
Gleich mehrere Bauleitplanverfahren standen auf der Tagesordnung. In Ottmarsbocholt wurde die 2. Änderung des Bebauungsplans „2. Erweiterung Holterode“ für Grundstücke an der Ascheberger Straße behandelt. Ziel ist die Schaffung von öffentlich gefördertem Reihenhausbau für Familien. Für Bösensell wurde der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Espelstraße 4“ beraten, der ursprünglich eine Pflege-Wohngemeinschaft vorsah und nun acht barrierefreie Wohnungen umfassen soll. Darüber hinaus wurde das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK 2.0) für den Ortskern Senden behandelt, das die Festlegung des Gebiets, den Beschluss des Konzepts und die Genehmigung eines Förderantrags umfasst.
Der Haushaltsplan für das Jahr 2026 wurde in mehreren Ausschüssen und im Gemeinderat intensiv beraten. Einhergehend damit wurden zahlreiche Satzungsänderungen beschlossen, die Gebührenerhöhungen für 2026 festlegen. Dazu zählen unter anderem die Benutzungsgebühren für Übergangseinrichtungen (von 12,23 € auf 13,82 € pro m²/Monat), die Abfallentsorgung, die Straßenreinigung und die Entwässerung. Auch die Hundesteuersatzung wurde neu gefasst. Der Verein „Schloss Senden e.V.“ beantragte Zuschüsse in Höhe von 156.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen am Rombergtrakts und am Herrenhaus sowie für Betriebskosten.
Im Bildungsbereich wurden konkrete Projekte vorangetrieben: Für den Umbau und die Erweiterung der Mariengrundschule wurde über das fortzuführende Entwurfskonzept beraten. An den Schulmensen und Schulsekretariaten sollen die Stellen um 0,36 bzw. 0,38 Stellen erhöht werden, um gestiegene Essenszahlen und die Rückkehr zu G9 am Gymnasium zu bewältigen. Zudem wurde die neue Schulleiterin der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Martina Wulff, vorgestellt. Die Kindergartensituation und der Bedarfsplan für das Kindergartenjahr 2026/2027 wurden ebenfalls thematisiert.
Mehrere Anträge der Fraktionen beschäftigten sich mit Klima- und Umweltthemen. Die FDP-Fraktion beantragte die Prüfung von Energiespar-Contracting-Modellen für kommunale Gebäude, während Bündnis 90/Die Grünen eine Beteiligung an der Initiative „Abpflastern.de“ für 2026 vorschlugen. Der Sachstand der Kommunalen Wärmeplanung und die Umsetzung des Radverkehrskonzepts wurden erörtert. Zudem gab es einen Antrag der CDU-Fraktion zur Verbesserung des ÖPNV durch eine Anbindung der Buslinie 15 an den P+R-Platz A43 in Bösensell.
Für die Ortsteile Ottmarsbocholt und Bösensell wurde jeweils die Festlegung eines Standorts für den Aufbau einer Wasserbahn beraten. In Bösensell wurden zudem mögliche Standorte für den Neubau einer Mehrzweckhalle mit Zivilschutzkeller geprüft, ein Antrag dazu lag sowohl von der CDU- als auch der SPD-Fraktion vor. Für den Ortsteil Senden wurde ein Spielflächenkonzept vorgestellt. Im Wirtschaftsausschuss wurde das LEADER-Projekt „Daten.Nutzen.Machen“ für eine urbane Datenplattform behandelt, und in Ottmarsbocholt gab es einen Bürgerantrag für eine öffentliche Toilette.
Die Sitzungen der letzten Monate zeigen eine Gemeinde im Umbruch, die sich mit den klassischen Themen Haushalt und Bauen ebenso auseinandersetzt wie mit modernen Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz und Daseinsvorsorge.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Senden (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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