Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wipperfürth ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 20.879 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 15 Sitzungen, 614 Tagesordnungspunkte, 41 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Wipperfürth finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Glasfaserausbau, neuen Feuerwehrhäusern und der Frage nach einem Jugendparlament – die Gremien der Hansestadt Wipperfürth hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen im Überblick.
Gleich mehrere konkrete Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht. Der Stadtrat beschloss einstimmig den Umbau einer Gewerbeimmobilie im Schlieper Kamp zum neuen Feuerwehrgerätehaus in Klaswipper und beauftragte die weiteren Planungsleistungen. Zudem wurde der Abriss und Neubau einer Unterkunft mit Kleinstwohnungen in der Lenneper Straße 32 beraten. Im Ausschuss für Klima, Umwelt und Stadtentwicklung wurden die Verfahren für zwei neue Bebauungspläne eingeleitet: Nr. 128 „Wipperfeld-Hofstraße“ und Nr. 129 „Schulcampus Mühlenberg“. Für die Innenentwicklung in der Siedlung Düsterohl (Bebauungsplan Nr. 86) wurde die Abwägung der Offenlage behandelt.
Ein zentrales Zukunftsthema: Der flächendeckende Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet bis 2030. Auf Antrag der CDU-Fraktion stimmten sowohl der zuständige Ausschuss als auch der Stadtrat diesem Ziel einstimmig zu. Im Verkehrswesen standen der Zentralomnibusbahnhof (ZOB), der Kreisverkehr Gaulstraße/Ringstraße und ein Brückenbauwerk mehrfach auf der Tagesordnung, zu denen Sachstandsberichte vorgelegt wurden. Ein Antrag der FDP zur Sperrung der Ringstraße für LKWs zwischen 7 und 17 Uhr wurde im Stadtrat mit 38 zu 1 Stimmen abgelehnt.
Die Kinder- und Jugendbetreuung war ein Schwerpunkt. Der Jugendhilfeausschuss beschloss einstimmig den Kita-Bedarfsplan für das Jahr 2026/2027. Mehrfach wurde über die Wiedereinführung eines Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) beraten; die Verwaltung sah dies aufgrund fehlender personeller Ressourcen jedoch aktuell nicht als realisierbar an. Der Stadtrat richtete zudem einen eigenen Jugendklimarat ein. Im September tagte der Inklusionsbeirat und behandelte unter anderem seine Neubesetzung, ein neues Logo und die Bewerbung für den Inklusionspreis NRW 2026. Die Satzung des Beirats wurde zur Änderung beraten.
Die städtische Musikschule stand im Fokus: Es wurden sowohl eine neue Gebührensatzung als auch eine neue Satzung für die Musikschule selbst beraten. Im Ausschuss für Sport, Freizeit und Kultur wurden die Kulturfördermittel aus der Gewinnausschüttung der Kreissparkasse Köln vergeben und Jahresberichte der Stadtbibliothek, der Musikschule und des Tourismusbeauftragten zur Kenntnis genommen. Im Schulbereich ging es unter anderem um die Erweiterung von OGS- und Betreuungsgruppen an Grundschulen und um die Mittagsverpflegung an zwei weiterführenden Schulen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune in Bewegung, die sich sowohl mit der Daseinsvorsorge als auch mit langfristigen Zukunftsthemen auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Wipperfürth (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
LK Oberbergischer KreisPoliscope GmbH
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