Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wenden ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 19.442 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 14 Sitzungen, 130 Tagesordnungspunkte, 30 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Wenden finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Millioneninvestitionen in Schulen und Feuerwehrhäusern, neuen Baugebieten und der Frage nach einer Straßenumbenennung – die Gemeinde Wenden hatte in den ersten Monaten des Jahres ein volles kommunalpolitisches Programm.
Gleich mehrere Millionenprojekte wurden vorangetrieben. Für die Sanierung der Gesamtschule Wenden wurde eine aktualisierte Kostenschätzung vorgelegt: Sie beläuft sich nun auf rund 37,5 Millionen Euro, was einer deutlichen Steigerung gegenüber früheren Planungen entspricht. Parallel wird am Grundschulstandort Rothemühle eine neue Variantenprüfung für die bauliche Entwicklung durchgeführt. Ein weiterer Großbaustelle ist der Neubau des Hallenbades Wenden (NHW), zu dem regelmäßig Sachstandsberichte zu Kosten, Terminen und Baufortschritt vorgelegt werden. Auch bei den Feuerwehrhäusern tut sich viel: Für den Neubau in Hillmicke wurde das Bauleitplanverfahren eingeleitet, während für das Gerätehaus in Hünsborn die Planungsleistungen der Leistungsphase 3 mit Kosten von knapp 9 Millionen Euro abgeschlossen wurden.
Die wirtschaftliche Entwicklung steht im Fokus. So wurde eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Gewerbegebiets Hünsborn-West zur Kenntnis genommen, um die Erschließungsplanung zeitnah fortzuführen. Zudem wurden Änderungen an den Bebauungsplänen für die Industriegebiete „Auf der Mark“ in Gerlingen beraten. Für neuen Wohnraum soll im Ortsteil Heid ein Tausch von Wohnbaureserveflächen vorbereitet werden. Zudem wurde die Anwendung des sogenannten „Bauturbos“ zur Beschleunigung von Wohnbauvorhaben behandelt.
Neben den Bauprojekten gab es weitere wichtige Themen für die Vereine und die Infrastruktur. Der Gemeinderat nahm den Jahresbericht der Feuerwehr 2025 und die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans zur Kenntnis. Im Sport beantragte der SV Blau-Weiß Hillmicke einen Zuschuss von über 220.000 Euro für die Erneuerung seines Kunstrasenplatzes. Zudem wurde über die Nutzung der Sporthalle an der Gesamtschule in den Ferien und die Anerkennung der Dorfgemeinschaftshalle Hünsborn als Sporthalle beraten. Im Kulturbereich ging es unter anderem um die „WendschPlatt-APP“ und einen Zuschuss für eine Konzertfahrt des Musikvereins Hünsborn nach Rom.
Die Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune wurde gestärkt: Der Gemeinderat stimmte einer Beschulungsvereinbarung mit der Kreisstadt Olpe zu, da die Anmeldezahlen am Olper Gymnasium die Kapazitäten übersteigen. Zudem wurde eine Vereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Musikschule abgeschlossen. Auf administrativer Ebene wurden der Stellenplan und die Haushaltssatzung für 2026 beschlossen. Ein weiteres Thema war die geplante Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende in Abstimmung mit dem Land NRW.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde im Umbruch, die gleichzeitig in die Sanierung ihrer Kerninfrastruktur investiert und neue Flächen für Wohnen und Gewerbe erschließt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Wenden (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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