Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wenden ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 19.442 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 11 Sitzungen, 116 Tagesordnungspunkte, 26 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Wenden finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Sanierung der Gesamtschule bis zum neuen Windpark: In Wenden standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche große Projekte und wegweisende Beschlüsse auf der kommunalpolitischen Agenda.
Die Sanierung der Gesamtschule Wenden wird teurer als geplant: Eine aktualisierte Kostenschätzung ergab einen Anstieg von ursprünglich 31-33,5 Millionen Euro auf etwa 37,5 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund gestiegener Baukosten. Parallel wurde der Neubau des Hallenbads Wenden (NHW) vorangetrieben; hier lagen dem Rat regelmäßige Sachstandsberichte zu Kosten, Terminen und Baufortschritt vor. Für die Wirtschaftsentwicklung spielt die Erweiterung des Gewerbegebiets Hünsborn-West eine Rolle, zu der eine Machbarkeitsstudie zur Erschließung erstellt wurde.
Gleich zwei große Planungsverfahren wurden angestoßen: Für einen neuen Windpark „Kreuztal/Wenden, Teilfläche Altenhof“ fasste der Gemeinderat am 1. Juli die Aufstellungsbeschlüsse für den Flächennutzungsplan und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Zudem wurde der Weg für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Hillmicke geebnet, für das ein Bauleitplanverfahren eingeleitet wurde. Im Industriegebiet „Auf der Mark“ in Gerlingen schritt die 5. Änderung des Bebauungsplans voran und erhielt im Juli den finalen Satzungsbeschluss.
Im Bildungsbereich gab es wichtige Weichenstellungen: Der Gemeinderat stimmte einer Beschulungsvereinbarung mit der Kreisstadt Olpe zu, da die Anmeldezahlen am Olper Gymnasium die Kapazitäten übersteigen. Ebenfalls beschlossen wurde eine interkommunale Zusammenarbeit mit Olpe im Bereich der Musikschule ab August 2026. Auf Antrag der SPD-Fraktion sagte der Rat zudem mit großer Mehrheit zu, das Angebot der Musikschule in den Schulen fortzuführen.
Die Unterbringung von Geflüchteten war ein wiederkehrendes Thema. Der Gemeinderat befasste sich mehrfach mit den Belegungskapazitäten der kommunalen Notunterkünfte. Mit deutlicher Mehrheit beschloss er zudem die Aufstockung von Asylbewerberunterkünften in Gerlingen. Die Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende wurde in den Gremien beraten.
Weitere Beschlüsse betrafen eine Straßenumbenennung in Hünsborn, die mit 20 Ja-Stimmen angenommen wurde, sowie eine Ordnungsbehördliche Verordnung zum Offenhalten von Verkaufsstellen. Der Antrag auf Einrichtung eines Awareness-Points auf der Wendener Kirmes fand dagegen keine Mehrheit. Im Umweltausschuss wurden unter anderem die Treibhausgasbilanz der Gemeinde und die jährliche Pflanzung von 100 Bäumen diskutiert.
Die Sitzungen zeichneten das Bild einer aktiven Kommune, die parallel an der Sanierung ihrer Infrastruktur, der planerischen Zukunftssicherung und der Bewältigung aktueller sozialer Aufgaben arbeitet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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