Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wenden ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 19.442 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Sanierung der Gesamtschule für rund 37,5 Millionen Euro bis zur Planung neuer Feuerwehrhäuser – die Gemeinde Wenden hat in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche zukunftsweisende Projekte auf den Weg gebracht. Die Sitzungsdaten zeigen ein breites Spektrum an Themen, die von Bildung und Bauvorhaben bis hin zu Sport und Digitalisierung reichen.
Ein zentrales Thema war die Schulentwicklung. Der Gemeinderat beriet über eine Beschulungsvereinbarung mit der Kreisstadt Olpe, die notwendig wird, weil die Anmeldezahlen am städtischen Gymnasium in Olpe die Kapazitäten übersteigen. Für das Schuljahr 2026/2027 sind an den Grundschulen in Wenden neun Eingangsklassen geplant. Ein Großprojekt steht mit der Sanierung der Gesamtschule an: Die Kostenschätzung wurde aufgrund von Preissteigerungen auf ca. 37,5 Millionen Euro aktualisiert. Zudem wird eine neue Betreiberkonzeption für den Neubau des Hallenbads Wenden (NHW) gesucht, zu dem ein aktueller Sachstandsbericht vorlag.
Mehrere Bauvorhaben für die Feuerwehr wurden vorangetrieben. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hünsborn wurde die Leistungsphase 3 mit einer Kostenberechnung von brutto rund 9 Millionen Euro abgeschlossen. Parallel wurde das Bauleitplanverfahren für ein neues Feuerwehrhaus in Hillmicke eingeleitet, da der aktuelle Standort nicht zukunftsfähig ist. Zudem wurde die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens (ELW 1) für die Einheit Wenden beraten. Im Bereich der Wirtschaftsförderung wurde die Erweiterung des Gewerbegebiets Hünsborn-West behandelt, wobei eine Machbarkeitsstudie zur Erschließung vorliegt.
Die Schaffung von Wohn- und Gewerbeflächen war ein wiederkehrendes Thema. So ging es um die Entwicklung von Bauflächen im Ortsteil Heid, bei der ein Tausch von Wohnbaureserveflächen mit Gerlingen geplant ist. Mehrere Bebauungsplan-Verfahren wurden bearbeitet, darunter die 4. und 5. Änderung des Industriegebiets „Auf der Mark“ in Gerlingen sowie der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 17 „Wagenbauhalle Schönau“. Für Gerlingen wurde zudem die Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans für eine neue Mehrzweckhalle beantragt.
Im Umweltausschuss standen die kommunale Wärmeplanung und die Vorstellung der Treibhausgasbilanz der Gemeinde auf der Agenda. Eine Prüfung zur jährlichen Pflanzung von 100 Bäumen über zehn Jahre wurde angestoßen. Im Sportbereich beantragte der SV Blau-Weiß Hillmicke einen Zuschuss in Höhe von 80% der Netto-Gesamtkosten (221.238,38 €) für die Erneuerung seines Kunstrasenplatzes. Zudem wurde über die Nutzung der Sporthalle an der Gesamtschule in den Ferien und die Anerkennung der Dorfgemeinschaftshalle Hünsborn als Sporthalle beraten. Ein neues Multifunktionsspielfeld in Elben und die Entwicklung einer „WendschPlatt-APP“ wurden ebenfalls behandelt.
Die politischen Gremien verabschiedeten den Haushalt und den Stellenplan für 2026. Zudem wurde die Förderrichtlinie der Gemeinde überarbeitet und die Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende vorbereitet. Ein Antrag der Grünen-Fraktion zur Umbenennung der „Kardinal-Jaeger-Straße“ in Hünsborn wurde im Gemeinderat und Bauausschuss beraten.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine Gemeinde in der Umsetzung: Während große Investitionen in Schulen und Feuerwehrinfrastruktur geplant werden, laufen parallel viele kleinere Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Entwicklung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Wenden (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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