Kommune in Rheinland-Pfalz – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wörth am Rhein ist eine Kommune in Rheinland-Pfalz mit rund 18.274 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 27 Sitzungen, 348 Tagesordnungspunkte, 11 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Wörth am Rhein finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Baugebieten, Sanierungen und der Zukunft der Bäder: In Wörth am Rhein standen in den letzten Monaten zahlreiche städtebauliche Weichenstellungen an. Die Gremien beschäftigten sich intensiv mit der Planung neuer Wohn- und Gewerbeflächen, der Modernisierung von Schulen und der langfristigen Ausrichtung der Stadt.
Gleich mehrere Bauleitplanverfahren wurden vorbereitet oder sind in der entscheidenden Phase. Einstimmig beschloss der Stadtrat die Aufstellung des Bebauungsplans „Im Roßbruch“ in Büchelberg. Auf einer Fläche von etwa 0,73 Hektar soll dort ein Multifunktionsgebäude entstehen, das Mehrzweckhalle, Feuerwehrgerätehaus und Bauhof zusammenfasst; zudem ist ein Bolzplatz geplant. Parallel läuft die planungsrechtliche Vorbereitung für das neue Quartier „Max im Woog“ in Maximiliansau auf dem ehemaligen SBK-Gelände. Nach der frühzeitigen Beteiligung wurde die Abwägung der Stellungnahmen einstimmig gebilligt. Auch für das Gebiet „Östlich der Rheinstraße“ in Maximiliansau wurde der Planentwurf nach Auswertung der Bürgerbeteiligung anerkannt und das weitere Verfahren eingeleitet.
Die Modernisierung der Grundschule Dorschbergschule schreitet mit konkreten Auftragsvergaben voran. So wurden unter anderem Abbruch- und Rohbauarbeiten für rund 209.000 Euro sowie Dachabdichtungsarbeiten für etwa 314.000 Euro vergeben. Ein weiteres Großprojekt ist die Sanierung der Friedhofshalle in Maximiliansau. Nachdem eine Landesförderung abgelehnt wurde, beschloss der Stadtrat die Umsetzung aus Eigenmitteln. Für Abbruch- und Rohbauarbeiten (ca. 256.000 Euro) sowie Zimmer- und Dachabdichtungsarbeiten (ca. 360.000 Euro) wurden bereits Aufträge vergeben.
Die langfristige Ausrichtung der städtischen Bäder bleibt ein zentrales Thema. Der Stadtrat beschloss mit großer Mehrheit, eine aktualisierte Machbarkeitsstudie mit Variantenvergleich in Auftrag zu geben. Diese soll die Optionen „Weiterbetrieb mit schrittweiser Sanierung“, „Neubau eines Ganzjahresbades“ und „Sanierung und Erweiterung des Hallenbades“ vergleichen. Ein konkreter Schritt war der einstimmige Beschluss, aktiven Feuerwehrangehörigen kostenlosen Badeeintritt zu gewähren.
Die Verbesserung der Radinfrastruktur war mehrfach Thema. Während ein SPD-Antrag für eine „nachhaltige Verbesserung der Radwegeinfrastruktur“ im Stadtrat abgelehnt wurde, fand ein gemeinsamer Antrag mehrerer Fraktionen für bessere Radwegeverbindungen zwischen den Ortsbezirken einstimmige Zustimmung. Die Verwaltung soll dazu im November erste Aktivitäten vorstellen. Im Ortsbeirat Wörth wurde zudem die Errichtung von Fahrradabstellmöglichkeiten an der Haltestelle „Zügelstraße“ beschlossen.
Die Stadt nahm mehrere Spenden an, darunter 15.520 Euro der Hopp Foundation für Tablets in der Schaidter Grundschule und rund 10.700 Euro aus der Auflösung des Radsportvereins Silberblitz Schaidt für Kita, Schule und Jugendfeuerwehr vor Ort. Personalpolitisch rückte Stefan Kuhn für die CDU in den Stadtrat nach. Zudem verlängerte der Stadtrat einstimmig die Veränderungssperren für die Baugebiete „Volgerwiesen“ und „Zwischen der Moltke- und Herrenstraße“, um die Planungsprozesse nicht zu gefährden.
Die Sitzungsperiode war geprägt von investiven Zukunftsthemen und der Suche nach praktikablen Lösungen für die Daseinsvorsorge – von der Schulmodernisierung bis zur Bäderfrage.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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