Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Voerde (Niederrhein) ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 35.889 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 25 Sitzungen, 363 Tagesordnungspunkte, 47 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Voerde (Niederrhein) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Haushaltsplanung über neue Baugebiete bis zur Mobilität der Zukunft: In Voerde standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Weichenstellungen an.
Der Stadtrat beschloss die Haushaltssatzung für 2026, die einen Fehlbedarf von rund 22,1 Millionen Euro ausweist. Ein zentraler Punkt war die Grundsteuer B: Um rechtliche Risiken zu vermeiden, kehrte der Rat auf Vorschlag von SPD und CDU zu einem einheitlichen Hebesatz von 815 Prozent zurück. Dieser Beschluss fiel im Hauptausschuss einstimmig mit 15 Ja-Stimmen. Zuvor waren im vierten Quartal 2025 überplanmäßige Mehraufwendungen von 20.000 Euro und Mehrauszahlungen von 56.666 Euro zur Kenntnis genommen worden.
Gleich mehrere neue Baugebiete rückten in die Planungsphase. Für die „Hofverlagerung Götterswickerhamm“ (Bebauungsplan Nr. 47), das Gebiet „Im Busch/Kampshof“ (Nr. 154) und eine „Kita Prinzenstraße“ (Nr. 153) wurden Aufstellungsbeschlüsse gefasst und die frühzeitige Bürgerbeteiligung eingeleitet. Zudem wurde der Bebauungsplan Nr. 142 für einen „Lebensmittelmarkt Rahmstraße“ mit Feststellungs- und Satzungsbeschluss abgeschlossen. Im Bauausschuss wurde außerdem der Kanal- und Straßenausbau der Posaunenstraße inklusive eines Versickerungsbeckens beschlossen.
Die Stadt arbeitet an mehreren Zukunftsstrategien: Der Endbericht zur kommunalen Wärmeplanung und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept lagen zur Beschlussfassung vor. Positiv aufgenommen wurde das Ergebnis der Machbarkeitsstudie für eine 14,91 Kilometer lange Radschnellverbindung zwischen Wesel, Voerde und Dinslaken. Für den Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur beauftragte der zuständige Ausschuss einstimmig die Verwaltung, ein gesamtstädtisches Konzept zu erarbeiten und Standorte wie „Spellen-Mitte“ zu erschließen.
Im Fokus stand die Fortsetzung der Schulsozialarbeit und die Deckung von Kosten im Schulbereich. Für die Kinderbetreuung wurde die Bedarfsplanung für die Kindergartenjahre ab 2026/27 beraten. Zudem wurden neue Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit eingeführt. Ein wiederkehrendes Thema war die Unterbringung von Schutzsuchenden; für die Asylunterkunft an der Scheltheide wurden überplanmäßige Mittel bereitgestellt.
Mehrere Bürgeranträge wurden in den Gremien behandelt. Dazu gehörten die Forderung nach mehr Mülleimern entlang des Rheindeiches, die Errichtung eines öffentlichen Bücherschranks auf dem Friedrichsfelder Marktplatz und Anträge zur Verkehrsberuhigung. Zudem sprachen sich die Gremien für die Aufhebung der Begrenzung bei der Vergabe der städtischen Ehrenamtskarte aus, um das Engagement besser zu würdigen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen notwendiger Haushaltskonsolidierung und Investitionen in die Infrastruktur und Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Mobilität.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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