Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Tönisvorst ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 29.257 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 15 Sitzungen, 210 Tagesordnungspunkte, 22 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Tönisvorst finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Wohngebieten, der Zukunft des Schwimmbads und einem vollen Schulbauprogramm: In Tönisvorst wurden in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Weichen gestellt.
Mit einem Grundsatzbeschluss für den sogenannten „Bauturbo“ will die Stadt Wohnbauvorhaben beschleunigen. Kern der Regelung: Projekte mit bis zu fünf Wohneinheiten können künftig von der Verwaltung eigenständig genehmigt werden, sofern die Bauherren zuvor eine verpflichtende Bausprechstunde wahrnehmen. Größere oder städtebaulich bedeutsame Vorhaben bleiben weiterhin in der politischen Entscheidung. Konkret vorangetrieben wurden mehrere Bebauungspläne: So wurde etwa der vorhabenbezogene Bebauungsplan Tö-104 „Kornstraße/Nachverdichtung Wohnbebauung“ in St. Tönis zur Satzung beschlossen. Zudem standen die Offenlegungsbeschlüsse für die Pläne Tö-80 „Willicher Straße/Josef-Schultes-Straße“ und Tö-106 „Benrader Straße/Nachverdichtung Wohnbebauung“ auf der Tagesordnung.
Die langfristige Perspektive für das Schwimmbad H2Oh! ist ein zentrales Thema. Der Rat der Stadt Tönisvorst stimmte der Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zur Neuausrichtung des Bades zu. Diese soll verschiedene Szenarien wie Sanierung oder Neubau prüfen und Wirtschaftlichkeitsprognosen sowie Fördermöglichkeiten einbeziehen. Parallel dazu wurde die Verwaltung beauftragt, die Betriebsführung des Bades ab dem 1. Januar 2027 im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens neu auszuschreiben, da der aktuelle Vertrag Ende 2026 ausläuft.
Die Schullandschaft steht unter erheblichem Veränderungsdruck. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Corneliusfeld, inklusive der Sporthalle. Für den Raumbedarf am Michael-Ende-Gymnasium durch das auslaufende G8-Abitur wird ein Erweiterungsbau (Modulbau) mit 12 Klassenräumen geplant. Zudem laufen die Projekte zur Erweiterung der Mensen an der GGS Vorst und der GGS Hülser Straße („Mensen 2026“). Der Ausschuss für Bildung und Schule befasste sich außerdem mit der angespannten Sporthallensituation für den Schulsport und den Wartelisten für die Offene Ganztagsschule (OGS).
Im Bereich Umwelt und Klima wurde unter anderem über die Aufstellung einer kommunalen Wärmeplanung (KWP) beraten. Mehrere Anträge der Fraktionen beschäftigten sich mit Themen wie der nachhaltigen Wiederverwendung von Blumenzwiebeln auf Friedhöfen, der Nutzung von Dachflächen für Bürgerenergiegemeinschaften und der kleintierschonenden Nutzung von Mährobotern. Für die Innenstadt St. Tönis standen der Zwischenstand des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK), die Beauftragung eines Citymanagements und die Richtlinie für ein Hof- und Fassadenprogramm zur Diskussion.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch, die gleichzeitig die akute Wohnraumschaffung vorantreibt, die Zukunft ihrer Sport- und Schwimmstätten sichert und die Infrastruktur für die wachsenden schulischen Bedürfnisse anpasst.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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