Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Tönisvorst ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 29.257 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 21 Sitzungen, 429 Tagesordnungspunkte, 42 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Tönisvorst finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Wohngebieten, einem Schwimmbad mit Zukunft und einer Schule im Wandel: In Tönisvorst wurden in den letzten Monaten wichtige Weichen für die Stadtentwicklung gestellt. Die Gremien befassten sich intensiv mit Bauprojekten, der Sanierung von Sportstätten und der Zukunft der Schulgebäude.
Ein zentrales Thema war die Schaffung neuen Wohnraums und die Beschleunigung von Bauverfahren. Der Planungsausschuss beriet über die Entwicklung der Flächen des TÖ 10 im Bereich Sternstraße/Ostring, wo Wohnraum und ein öffentlicher Spielplatz entstehen sollen. Für die Nachverdichtung wurden die Bebauungspläne Tö-104 „Kornstraße“ und Tö-106 „Benrader Straße“ vorbereitet. Zudem beschloss der Rat einen sogenannten „Bauturbo“: Dieser sieht vor, dass Wohnbauvorhaben mit bis zu fünf Wohneinheiten künftig direkt von der Verwaltung genehmigt werden können, sofern die Bauherren zuvor eine verpflichtende Bausprechstunde wahrnehmen.
Die langfristige Zukunft des Schwimmbads H2Oh! steht auf dem Prüfstand. Sowohl der Ausschuss für Gesundheit und Sport als auch der Rat stimmten der Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zu, die verschiedene Szenarien wie Sanierung oder Neubau prüfen soll. Parallel dazu wird die Betriebsführung ab 2027 neu ausgeschrieben. Für die Sanierung der Sportanlage in Vorst (Kabinen, Sanitärbereich, Flutlicht) beantragte die Stadt erfolgreich Fördermittel aus einem Bundesprogramm. Zudem wurde die Erhebung von Vereinsstrukturdaten angestoßen, um eine bessere Planungsgrundlage für die Sportförderung zu erhalten.
Die Schullandschaft steht vor großen Veränderungen. Für das Schulzentrum Corneliusfeld wird ein Erweiterungsbau mit 12 zusätzlichen Klassenräumen geplant, um dem erhöhten Raumbedarf durch das auslaufende G8-Abitur am Michael-Ende-Gymnasium zu begegnen. Zudem laufen Planungen für den Neubau der Rupert-Neudeck-Gesamtschule am Standort „Wasserturm“. An den Grundschulen Vorst und Hülser Straße werden neue Mensen gebaut, und an der GGS Corneliusstraße entsteht ein Erweiterungsbau mit Mensa und Gruppenräumen für die Offene Ganztagsschule (OGS). Um den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu erfüllen, werden die OGS-Kapazitäten ausgebaut. Die Stadt prüft außerdem die Kostenunterschiede zwischen dem „Deutschlandticket Schule“ und dem „SchokoTicket“ für Schüler.
Im Hauptausschuss wurde der Entwurf der Haushaltssatzung für 2026 beraten. Zudem wurden umfangreiche Umstrukturierungen in der Verwaltung vorgeschlagen, unter anderem die Neugliederung von Fachbereichen und die Bestellung eines neuen Stadtkämmerers. Für die digitale Ausstattung der Schulen sollen Mittel aus dem „DigitalPakt Schule 2.0“ beantragt werden. Im Bereich der Daseinsvorsorge wurden mehrere langfristige Rahmenverträge für die Unterhaltung des Kanal- und Straßennetzes sowie für die Verpflegung an weiterführenden Schulen auf den Weg gebracht.
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Landwirtschaft nahm einen Sachstandbericht zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes zur Kenntnis. Die Stadt hat darin die Patenschaft für die Maßnahmen „Zukunftsquartiere“ und „Mobil und wie!? Radwege“ übernommen. Zudem wurde über die PFAS-Belastung im Trinkwasser und über den Schutz von Stadtbäumen beraten. Für die Belebung der Innenstadt St. Tönis wurde im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) die Beauftragung eines Citymanagements und die Einführung eines Hof- und Fassadenprogramms beschlossen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch: Während an vielen Stellen gebaut und saniert wird, werden parallel die Weichen für eine moderne Verwaltung und eine nachhaltige Stadtentwicklung gestellt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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