Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rheda-Wiedenbrück ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 48.714 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 17 Sitzungen, 204 Tagesordnungspunkte, 25 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Rheda-Wiedenbrück finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Kitaplänen, Klimaschutz und neuen Wohngebieten: In Rheda-Wiedenbrück wurde in den letzten Monaten an vielen kommunalpolitischen Baustellen gearbeitet. Die Gremien befassten sich mit konkreten Bürgeranträgen, der Energiezukunft und der Frage, wie mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen kann.
Ein Schwerpunkt lag auf der Schaffung von Wohnraum. Der Rat leitete die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 437 „An der Feuerwehrschule“ ein, der auf dem freiwerdenden Gelände der Kreisfeuerwehrschule neue Wohn- und Gemeinbedarfsflächen vorsieht. Zudem beriet der Bauausschuss über die gesamtstädtische Planung von Windenergie- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen und nahm einen Prüfantrag zur Rückführung der Eigenbetriebe Abwasser und Bauhof in den Kernhaushalt zur Kenntnis. Mehrere Fraktionen brachten Anträge zur Anwendung des beschleunigten Wohnungsbaus (§ 36a BauGB, „Bauturbo“) ein, über die eine Arbeitsgruppe beraten soll.
Konkrete Beschlüsse gab es im Bereich Klimaschutz: Der Ausschuss für Grundstücke und Gebäude stimmte mit 7 zu 3 Stimmen für das Klimaschutzteilkonzept für städtische Gebäude, das die bilanzielle Klimaneutralität bis 2030 zum Ziel hat. Der Umweltausschuss beriet über die Fortführung des Förderprogramms „Aktiv für Klimaschutz“ und die Beteiligung an einem regionalen Fahrradverleihsystem im VVOWL-Gebiet. Ein Antrag zur Entsiegelung und Begrünung von Verkehrsinseln wurde ebenfalls behandelt. Der Antrag auf Sondierung von Flächen für einen städtischen Speicherpark zur Haushaltskonsolidierung fand im Ausschuss für Grundstücke und Gebäude dagegen keine Mehrheit (3 Ja, 7 Nein).
Die Jugendhilfe fasste einen Beschluss zur Kindergartenbedarfsplanung für das Jahr 2026/2027. Der Bildungsausschuss nahm die Anmeldezahlen für Grund- und weiterführende Schulen zur Kenntnis. Mehrere Ausschüsse beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Integration und Migration: Hier standen unter anderem die Einrichtung eines Quartiersmanagements für Zugewanderte aus Mittel- und Südosteuropa, die aktuelle Flüchtlingssituation und die Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete auf der Tagesordnung.
Eine Vielzahl von Bürgeranträgen wurde im Bauausschuss beraten. Dazu gehörten die Errichtung einer Grillhütte in Lintel, ein barrierefreier Markt in Wiedenbrück, eine öffentliche Toilette in Rheda sowie Anträge zur Lärmschutzprüfung und zu Bebauungsfragen im Neubaugebiet „Am großen Moor“. Der Ausschuss für Grundstücke und Gebäude stimmte einstimmig für die Öffnung des Hundeplatzes „Am Postdamm“ in Lintel zur öffentlichen Nutzung. Zudem wurden Planungen aus dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) vorangetrieben, etwa zur Aufwertung der Bahnunterführung Herzebrocker Straße und zur Umnutzung der Marienkirche in Wiedenbrück.
Die Sitzungsperioden zeigen eine breite Palette an Themen, von der alltäglichen Infrastruktur bis zu langfristigen Strategien für Klimaschutz und Wohnraumentwicklung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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