Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rheda-Wiedenbrück ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 48.714 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 244 Tagesordnungspunkte, 34 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Rheda-Wiedenbrück finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Sanierung der Linden am Doktorplatz bis zur Planung neuer Wohngebiete: In Rheda-Wiedenbrück standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche städtebauliche und soziale Themen auf der Agenda. Die Gremien befassten sich mit konkreten Bürgeranträgen, der Zukunft der Innenstädte und der Integration neuer Mitbürger.
Ein Schwerpunkt lag auf der Schaffung neuen Wohnraums. Der Rat beschloss die Einleitung der 106. Flächennutzungsplanänderung und die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 437 „An der Feuerwehrschule“. Ziel ist es, das Gelände nach dem Umzug der Kreisfeuerwehrschule in Wohn- und Gemeinbedarfsflächen umzuwandeln. Zudem berieten die Ausschüsse mehrfach über die Anwendung des vereinfachten Zulassungsverfahrens für Wohnbauvorhaben (§ 36a BauGB, „Bauturbo“) und erarbeiteten kommunale Leitlinien dafür. Im Bauausschuss wurde außerdem der Sachstand zu Bürgeranträgen für eine Außenbereichssatzung im Bereich „Auf der Galgenheide“ behandelt, um dort Wohnbebauung zu erleichtern.
Verkehr und Klimaanpassung waren Dauerthemen. Der Ausschuss für Umweltschutz beriet über einen Verkehrsversuch in der Innenstadt Rheda, um Durchgangsverkehr zu reduzieren und Aufenthaltsqualität zu steigern. Mehrere Bürgeranträge für Fahrradstraßen (Paul-Schmitz-Straße, Pferdekamp) und Tempolimits (Ringstraße) wurden geprüft. Für den Klimaschutz sprach sich der Ausschuss für Grundstücke und Gebäude mit 7 zu 3 Stimmen für das Klimaschutzteilkonzept für städtische Gebäude aus, das Maßnahmen zur CO2-Reduktion bis 2030 vorsieht. Zudem wurde die Beteiligung an einem regionalen Fahrradverleihsystem im VVOWL-Gebiet diskutiert.
Im sozialen Bereich wurde die Einrichtung eines Quartiersmanagements für Zugewanderte aus Mittel- und Südosteuropa beraten. Das Thema „Bezahlkarte für Geflüchtete“ wurde gleich in drei Gremien (Rat, Sozialausschuss, Ausschuss für Chancengerechtigkeit) behandelt. Für die Jüngsten beschloss der Jugendhilfeausschuss die Kindergartenbedarfsplanung für 2026/2027. Zudem wurde der Entwicklungsstand der „Allianz für Bildung und Chancen“ vorgestellt, die Sprachförderung in Kitas und Grundschulen unterstützt.
Die Bürgerbeteiligung war rege: Der Bauausschuss befasste sich mit einer Vielzahl von Anträgen. Dazu gehörten der barrierefreie Umbau des Marktes in Wiedenbrück, die Errichtung einer Grillhütte in Lintel, eine öffentliche Toilette in Rheda und die Prüfung von Lärmschutz am Baugebiet „Am großen Moor“. Im Ausschuss für Grundstücke und Gebäude wurde mit 7 Ja-Stimmen beschlossen, den Hundeplatz „Am Postdamm“ in Lintel für die öffentliche Nutzung zu öffnen.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Kommune im Spannungsfeld zwischen Wohnraumschaffung, Klimaschutz und der Umsetzung konkreter Bürgerwünsche.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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