Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Reichshof ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 18.454 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 10 Sitzungen, 119 Tagesordnungspunkte, 20 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Reichshof finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Ein Fehlbetrag von fast acht Millionen Euro, neue Baugebiete und die Suche nach Gewerbeflächen: Der Gemeinderat in Reichshof hatte in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse und Beratungen.
Die Jahresrechnung 2025 schließt mit einem Fehlbetrag von 7.955.050,72 Euro. Der Rat beschloss, diesen durch die Auflösung der gesamten Ausgleichsrücklage (4,9 Mio. Euro) und einen Teil der Allgemeinen Rücklage (3,0 Mio. Euro) auszugleichen. Für 2026 wurden die Hebesätze neu festgesetzt: Grundsteuer A bei 388 %, Grundsteuer B bei 865 % und die Gewerbesteuer bei 490 %. Dieser Beschluss wurde mit 17 zu 13 Stimmen gefasst.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht: Der Rat beschloss die 99. Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 74 „Brüchermühle – Fürkener Straße“. Zudem wurden die 3. Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Wildbergerhütte“ und die 1. Ergänzung des Bebauungsplans „Eckenhagen - Fehlberg“ als Satzungen beschlossen. Alle diese Beschlüsse fielen einstimmig. Um Bauvorhaben zu beschleunigen, verabschiedete der Rat außerdem Leitsätze zur Umsetzung des Wohnungsbaufördergesetzes.
Auf Antrag der FDP-Fraktion beschloss der Rat, die Gewerbeflächenentwicklung stärker auf kleine und mittlere Unternehmen auszurichten. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Interessentenliste zu führen, potenzielle Flächen zu prüfen und die noch verfügbaren Flächen im Gewerbegebiet Wehnrath vorrangig für KMU und Existenzgründer zu vermarkten. Die Ergebnisse sollen dem Rat vorgestellt werden.
Die Sicherung der Nahversorgung im Bereich Hunsheim/Berghausen wurde erneut als prioritäres Ziel festgehalten. Die Verwaltung soll ein Konzept für einen zentralen, ländlich geeigneten Versorgungsstandort erarbeiten. Zudem wird der Sitzungsdienst des Gemeinderats vollständig digitalisiert. Künftig werden alle Unterlagen nur noch digital bereitgestellt, die bisherige Aufwandsentschädigung von 50 Euro für die papierlose Teilnahme entfällt.
Der „Heimatpreis Reichshof 2026“ im Gesamtwert von 5.000 Euro wird für herausragendes Engagement im gesellschaftlichen Miteinander vergeben. Intern beschloss der Rat die Neufassung der Geschäftsordnung und wählte Frank Schieweg als neues Mitglied in den Rechnungsprüfungsausschuss. Ein Antrag der AfD zur Einführung einer generellen zwölfmonatigen Wiederbesetzungssperre für freiwerdende Stellen wurde mit 29 zu 7 Stimmen abgelehnt.
Die Sitzungsdaten zeigen einen Rat, der sich mit den großen finanziellen Herausforderungen auseinandersetzt, gleichzeitig aber die planerischen und wirtschaftlichen Weichen für die Zukunft stellt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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