Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rösrath ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 28.712 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 18 Sitzungen, 157 Tagesordnungspunkte, 32 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Rösrath finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Hochwasserschutz bis Schulplanung: In Rösrath standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche wichtige Weichenstellungen auf der kommunalpolitischen Agenda.
Gleich fünf neue Bebauungspläne für das Gebiet „Kleineichen“ wurden im Juli auf den Weg gebracht. Die Pläne Nr. 140 bis 144 betreffen die Bereiche Birkenweg, Alte Kölner Straße, Kirchstraße, Eiserweg und Bismarckstraße. Bereits im Februar hatte der Stadtrat einen zentralen Beschluss für den Hochwasserschutz gefasst: Mit der 35. Änderung des Flächennutzungsplans „Retentionsraum Sülzbogen“ werden Flächen für die Wasserwirtschaft ausgewiesen, um Rückhalteräume als Reaktion auf das Hochwasser von 2021 zu schaffen. Ein Fraktionsantrag zu Bebauungsplänen in Hochwassergebieten wurde ebenfalls beraten.
Die Zukunft der Schulen war ein Dauerbrenner. Der Stadtrat beschäftigte sich mit der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für die Grundschulen. Konkret für Hoffnungsthal wurde im Schulbauausschuss eine Machbarkeitsstudie für eine dreizügige Grundschule in Auftrag gegeben und die Entwicklung des Standortes beraten. Im Jugendhilfeausschuss stand die jährliche Bedarfsplanung für Kita-Plätze für das Jahr 2026/2027 auf der Tagesordnung. Zudem bewilligte die Stadt Zuwendungen für Investitionen zum Erhalt von Plätzen in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Nikolaus.
Mehrere konkrete Bauprojekte wurden vorangetrieben. Der Stadtrat fasste Beschlüsse zum Ausbau der „Gerhart-Hauptmann-Straße“ und des „Ulmenwegs“. Im Ausschuss für Stadtentwicklung wurde ein Realisierungsplan mit Kostenschätzung für „Alternativrouten“ im Radverkehr behandelt. Ein Ergebnisbericht zum Fraktionsantrag „Aufstellflächen für Radfahrende“ lag vor. Zudem gab es eine Anregung zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone und eines Fußwegs am Bücheler Weg.
Ein finanziell bedeutender Schritt gelang der Stadt mit der Bewilligung von über 6,2 Millionen Euro aus dem Altschuldenentlastungsgesetz NRW, was die Zinslasten senkt. Der Haushaltsplan 2026 wurde verabschiedet. Organisatorisch wurden die Geschäftskreise des Bürgermeisters und der Beigeordneten aufgrund einer neuen Struktur angepasst, was zu Einsparungen führen soll. Zudem beschäftigten sich die Gremien mit der Neufassung von Haupt- und Geschäftsordnung.
Weitere Beschlüsse betrafen die Genehmigung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage auf dem „Münchenberg“ (Bebauungsplan Nr. 134) und die Umnutzung einer ehemaligen Postfiliale. Die Stadt nahm zudem Stellung zum Antrag des Flughafens Köln/Bonn auf Entfristung der bestehenden Nachtflugbeschränkung.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch, die parallel an der Daseinsvorsorge, der Zukunftssicherung und der finanziellen Konsolidierung arbeitet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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