Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kevelaer ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 27.891 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen Kita-Neubauten, neuen Wohngebieten und einer Debatte über den Verkehr in der Innenstadt: Die Wallfahrtsstadt Kevelaer hatte in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles kommunalpolitisches Programm.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden vorangetrieben. Für das Wohnquartier Am Bahnhof (Bebauungsplan Nr. 109) wurden die Stellungnahmen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung behandelt und der Satzungsbeschluss stand an. Zudem wurde die planungsrechtliche Grundlage für neue Wohnbauflächen in Winnekendonk (Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 81) geschaffen. Im Bereich Spervertsweg liefen parallel die Verfahren für die Flächennutzungsplan-Änderung und den konkreten Bebauungsplan (Nr. 110). Auch in den Ortsteilen gab es Bewegung: In Wetten (Bebauungsplan Nr. 11 „Mischgebiet Mühlenhoeksweg“) und in Winnekendonk (Bebauungsplan Nr. 37 „Wohnbauflächen Steensweg“) wurden Aufstellungsbeschlüsse gefasst. Für die Erweiterung des Gewerbegebiets Engelsray (Bebauungsplan Nr. 100) und die Neuordnung des Gewerbegebiets Velder Dyck (Bebauungsplan Nr. 101) wurden ebenfalls die nächsten planungsrechtlichen Schritte eingeleitet.
Die Kinderbetreuung war ein Schwerpunkt. Der Rat beschäftigte sich mit den Neubauvorhaben für die Kindergärten St. Marien in Kevelaer, St. Quirinus in Twisteden und St. Antonius in Kevelaer, wobei für letzteren zwei Standortvarianten diskutiert wurden. Parallel dazu wurde eine Interimslösung für St. Marien an der Hubertusstraße vorbereitet, für die ein eigener Bebauungsplan (Nr. 111) aufgestellt wurde. Finanziell gab es Anpassungen: Die Geschwisterermäßigung bei den Kita-Elternbeiträgen wurde gestrichen, und auch die Beiträge für die Offene Ganztagsschule (OGS) und den Verlässlichen Halbtag (VHT) wurden neu geregelt. Zudem beantragte die Elterninitiative Sterntaler e.V. die Übernahme des Trägeranteils durch die Stadt.
Mehrere Anträge beschäftigten den Ausschuss für Stadtentwicklung. Die CDU regte ein Gesamtkonzept für das Bahnhofsumfeld als Mobilitätsdrehscheibe an. Die KBV-Fraktion beantragte Pendlerparkplätze am Bahnhof und eine Parkscheibenregelung für die Marktstraße – hier schlug die Verwaltung stattdessen ein eingeschränktes Haltverbot vor. Die FDP wollte die Busankunft für Pilgerbusse vom Bahnhof zurück zum Peter-Plümpe-Platz verlegen, was die Verwaltung als nicht zielführend ansah. Die SPD beantragte ein Tempolimit von 50 km/h auf der Twistedener Straße; Polizei und Straßenbaulastträger sahen jedoch keine Notwendigkeit. Ein Bürgerantrag forderte zudem den Lückenschluss eines Fahrradwegs an der L 486.
Neben den großen Themen wurden weitere Vorlagen behandelt. Der Haushalt 2026 samt Sicherungskonzept wurde verabschiedet. Für die Flüchtlingsarbeit lagen Anträge zur Änderung eines früheren Beschlusses vor, und die Einführung einer Bezahlkarte wurde vorbereitet. Im Bereich Klima standen die kommunale Wärmeplanung und das Klimaanpassungskonzept zur Beschlussfassung an. Zudem wurden Leitlinien für die Anwendung der neuen „Bau-Turbo“-Instrumente beschlossen, um Planungsverfahren zu beschleunigen.
Die Sitzungen zeigen eine Stadt im Wandel: mit Fokus auf die Schaffung von Wohnraum, der Modernisierung der Kinderbetreuungsinfrastruktur und der Bewältigung verkehrspolitischer Herausforderungen im Zentrum.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kevelaer (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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