Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kempen ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 34.562 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 28 Sitzungen, 544 Tagesordnungspunkte, 57 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kempen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von neuen Wohngebieten und Straßennamen bis zur digitalen Hundesteuermarke – in den Kempener Ausschüssen und im Rat wurde in den ersten Monaten des Jahres 2026 über eine breite Palette an Themen beraten und entschieden. Hier sind die wichtigsten kommunalpolitischen Entwicklungen.
Die Planungen für neue Wohngebiete schreiten voran: Der Ausschuss für Stadtentwicklung beschloss die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung für das Baugebiet „Im Burgfeld II“ in St. Hubert, das ein neues Wohngebiet und die Verlagerung einer Tennisanlage vorsieht. Zudem wurde der Grundsatzbeschluss zum Umgang mit dem sogenannten „Bauturbo“ (§ 36a BauGB) gefasst, um Bauverfahren zu beschleunigen. Für die Umgestaltung des Zentralen Busbahnhofs (ZOB) wurden zusätzliche Parkplätze für PKW und Fahrräder auf einer angrenzenden Fläche beschlossen. Im Kulturausschuss wurden zudem Straßennamen für das neue Wohnbaugebiet südlich des Krefelder Wegs beraten; die Vorschläge lauten „Pereystraße“, „Samansstraße“ und „Alte Gärtnerei“.
Verkehrssicherheit und Straßenausbau waren Dauerthemen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung fasste einen Ausbaubeschluss für die Vorster Straße zwischen Kempener Außenring und Blatendoop, der die Verbreiterung des Geh-/Radwegs und eine Fahrbahnsanierung umfasst. Im Ausschuss für Ordnung, Verkehr und Rettungswesen wurden zahlreiche Anträge zu Geschwindigkeitsbegrenzungen beraten, darunter Prüfanträge für Tempo 30 auf der Vorster Straße, der Oedter Straße und der Birkenallee. Auch die Einrichtung einer Spielstraße im Bereich Seemannshof in Tönisberg sowie die Prüfung einer Überquerungshilfe an der Netto-Filiale „An Haus Padenberg“ standen auf der Agenda.
Für die jüngsten Kempener Bürger wurden wichtige Weichen gestellt. Der Jugendhilfeausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss behandelten die Bedarfsplanungen für Kitas und Offene Ganztagsschulen (OGS) für die Jahre 2026/2027. Zudem wurde die Rahmenkonzeption für die städtischen Kitas um inklusionspädagogische Aspekte erweitert. Im Sozialausschuss stand die Situation in den städtischen Übergangsheimen und die Neugestaltung der dazugehörigen Benutzungsgebühren ab 2027 zur Beratung. Der Schulausschuss beschloss außerdem die Umzäunung der OGS Tönisberg.
Mehrere Beschlüsse betrafen die städtischen Finanzen und Verwaltungsabläufe. Der Rat der Stadt Kempen verabschiedete die Neufassung der Beteiligungsrichtlinie, um die Steuerung städtischer Beteiligungen zu verbessern. Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss die Einführung einer digitalen Hundesteuermarke mit QR-Code als Ersatz für die Metallmarke. Zudem wurde der Beitritt zur „Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e.V.“ beraten. Im Ausschuss für Digitalisierung wurde über die laufende Migration der E-Mail-Systeme zu Microsoft Exchange und die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (Fabasoft) berichtet.
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität befasste sich mit der Vorstellung des Klimafolgenanpassungskonzeptes und der aktualisierten Treibhausgasbilanz der Stadt. Im Kulturausschuss wurde die erfolgreiche Kultursaison 2024/25 mit Rekordbesuchszahlen vorgestellt und das Ausstellungsprogramm für das Kulturforum Franziskanerkloster präsentiert. Ein gemeinsamer Antrag mehrerer Fraktionen zur Straffung der kommunalen Gremienstruktur wurde im Rat beraten, mit dem Ziel, sich auf die satzungsmäßigen Entscheidungsgremien zu konzentrieren.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte 2026 zeigen einen kommunalpolitischen Fokus auf die Themen Wohnraum, Verkehrssicherheit, Kinderbetreuung und die Modernisierung der Verwaltung. Viele Projekte, wie die großen Bauvorhaben oder das Integrierte Mobilitätskonzept, werden in mehreren Gremien parallel beraten.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kempen (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV Kempen, StadtPoliscope GmbH
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