Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kamp-Lintfort ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 37.847 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 25 Sitzungen, 494 Tagesordnungspunkte, 60 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kamp-Lintfort finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltskonsolidierung und neuen Baugebieten: In Kamp-Lintfort standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 weitreichende Entscheidungen an.
Der Haushalt für 2026 und das dazugehörige Haushaltssicherungskonzept wurden intensiv beraten. Dabei lagen zahlreiche Anträge der Fraktionen vor. Die SPD schlug vor, die Kürzungen bei der Schulsozialarbeit zu streichen und stattdessen die Gewerbesteuer zu erhöhen. Bündnis 90/Die Grünen wollten Fraktionsmittel kürzen und neue Einnahmen durch Flächenvermarktung generieren, während die FDP eine pauschale Kürzung der Fraktionsmittel um 10% und die Zusammenlegung der Fachausschüsse für Umwelt und ASK beantragte. Die CDU regte die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe zur Haushaltskonsolidierung an.
Gleich mehrere Bauleitplanverfahren wurden vorangetrieben. Für das neue Stadtquartier Friedrich Heinrich – Teilbereich Mitte wurden die Entwürfe für die 31. Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan LIN 162 gebilligt. Zudem wurde über die 35. Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan STA 170 zur Erweiterung des Gewerbegebiets Nord – Kamperbruch beraten. Ein weiteres Projekt ist der Bebauungsplan LIN 175 „Kleine Heide“ für einen innenstadtnahen Wohnstandort mit Mehrfamilienhäusern am Bendsteg/Grünstraße, für den auch ein Erschließungsvertrag vorbereitet wurde.
Um die Aufenthaltsqualität und Sicherheit in der Fußgängerzone zu erhöhen, wurde die Errichtung von automatischen und festen Polleranlagen an drei Kreuzungsbereichen (Moerser Straße/Kolkschenstraße/Kamperdickstraße, Friedrichstraße/Moerser Straße und am EK3 Einkaufszentrum) beraten. Die geschätzten Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 285.000 €. Im Ausschuss für Abfall, Straße und Kanal (ASK) beantragte die Fraktion DIE LINKE zudem die Aufstellung eines Mülleimers auf der Hundewiese am Pappelsee.
Die Zukunft des Pappelseebads war Thema: Die FDP-Fraktion beantragte die Privatisierung des Außenbereichs durch ein langfristiges Pacht- oder Betreibermodell, während der Innenbereich als Schul- und Vereinsbad erhalten bleiben soll. Darüber hinaus wurden verschiedene Gebührenanpassungen beraten, darunter die Erhöhung der Hundesteuer für gefährliche Hunde, Änderungen der Friedhofsgebührensatzung und eine Erhöhung der Jahresgebühr für die Mediathek. Für das städtische Theaterprogramm wurde eine Erhöhung der Eintrittspreise um 25% ab der Saison 2026/27 vorgeschlagen.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte 2026 zeichneten das Bild einer Kommune, die zwischen notwendiger Haushaltskonsolidierung und der aktiven Gestaltung von Wohnraum, Gewerbeflächen und öffentlichem Raum ihren Weg sucht.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kamp-Lintfort (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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