Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kalkar ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 13.953 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 21 Sitzungen, 209 Tagesordnungspunkte, 40 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kita-Planung bis zur Deichsanierung: In Kalkar standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche Bau- und Entwicklungsprojekte auf der kommunalpolitischen Agenda. Die Gremien befassten sich außerdem mit neuen Satzungen, der Haushaltsführung und der Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders.
Ein zentrales Thema war die Schaffung neuer planungsrechtlicher Grundlagen: Für ein geplantes Kita- und Wohnquartier im Oberdorf von Niedermörmter wurden im März die Weichen gestellt. Der Rat beschloss die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des dazugehörigen Bebauungsplans Nr. 103-1. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine Kindertagesstätte und Wohnraum zu schaffen. Auch die Benennung einer neuen Erschließungsstraße in diesem Gebiet wurde beraten.
Gleich mehrere Bauvorhaben und Planungen zogen sich durch die Sitzungen. Für die „Campuspromenade“ am Schulzentrum Kalkar wurden im Juli zusätzliche Haushaltsmittel für Planungsleistungen bereitgestellt. Zudem stimmte der Rat der Ersatzbeschaffung der defekten Heizungsanlage im Rathaus und eines neuen Aufzugs für das Gymnasium zu. Im Bereich der Bauleitplanung wurden Verfahren für verschiedene Bebauungspläne vorangetrieben, darunter Änderungen an den Plänen „Bahnhofstraße-Ost“ und „Gocher Straße“ sowie ein Plan zur Stellplatzerweiterung am Wunderland Kalkar. Ein weiteres großes Projekt ist die Fortführung der Planungen für die Deichsanierung Xanten-Kleve, einschließlich der öffentlichen Radwegenutzung.
Die Stadt hat mehrere neue Satzungen auf den Weg gebracht. Dazu gehört eine Gestaltungssatzung, die besondere Anforderungen an die Baugestaltung im historischen Stadtkern stellt, um dessen Eigenart zu schützen. Einstimmig beschlossen wurde zudem die Einrichtung eines Inklusionsbeirates, ein gemeinsamer Antrag mehrerer Fraktionen. Auf Antrag des Forum Kalkar wurden außerdem Hinweisschilder zur Ahndung von nicht entsorgtem Hundekot eingeführt. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde eine neue Satzung über Auslagenersatz und Aufwandsentschädigungen verabschiedet.
Neben den konkreten Projekten standen auch verwaltungsinterne Themen an. Der Jahresabschluss 2025 wurde in mehreren Gremien behandelt. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der ersten Änderung des Stellenplans für 2026 zu und passte die Aufwandsentschädigungen für Schiedspersonen an. Die Stadt beteiligt sich außerdem am Förderprojekt „KreiswertS“ im Rahmen eines EU-Programms für zirkuläre Städte. Technisch ging es voran: Für die Friedhofsverwaltung wurde ein qualifiziertes Berichtswesen implementiert.
Die Sitzungen zeigen eine Stadt in der Umsetzung: Während langfristige Planungen wie das Wohnquartier in Niedermörmter voranschreiten, werden gleichzeitig akute Infrastrukturdefizite behoben und das gesellschaftliche Leben durch neue Gremien und Regeln gestaltet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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