Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kalkar ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 13.953 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 21 Sitzungen, 269 Tagesordnungspunkte, 49 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Windrädern über neue Wohngebiete bis zur Rettung des Ententeichs: In Kalkar standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche Bau- und Umweltprojekte auf der Tagesordnung. Hinzu kamen Beschlüsse zum Stadtbild, zur Feuerwehr und zum Haushalt.
Gleich mehrere Bauvorhaben schreiten voran: Für ein neues Wohngebiet mit Kindertagesstätte im Niedermörmter Oberdorf wurden sowohl der Flächennutzungsplan geändert als auch der konkrete Bebauungsplan (Nr. 103-1) auf den Weg gebracht. In Grieth-West soll auf einer ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche Baurecht für Einzel- und Doppelhäuser mit bis zu sechs Wohneinheiten geschaffen werden (34. Änderung Bebauungsplan Nr. 018). Zudem hat die Politik die Umsetzung des sogenannten "Bau-Turbos" beschlossen, um Wohnungsbauvorhaben zu beschleunigen. Ein Antrag zur Erstellung eines Leerstandskatasters wurde von der Verwaltung jedoch als nicht notwendig erachtet.
Ein Schwerpunkt lag auf Klima- und Umweltthemen. Der Ausschuss für Bauwesen und Umwelt stimmte dem Windprojekt Kalkar-Appeldorn zur Errichtung von zwei Windenergieanlagen zu. Die Stadt strebt eine Neuzertifizierung mit dem Label "StadtGrün naturnah" an und will dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" beitreten. Um das historische Ortsbild zu schützen, wurden zudem Bebauungspläne geändert, um Werbeanlagen in den Ortsdurchfahrt Kalkar/Altkalkar stärker zu reglementieren. Ein konkreter Sanierungsfall ist der Stadtparkteich ("Ententeich"), zu dessen Gewässersanierung der Ausschuss einen Sachstandsbericht erhielt und über das weitere Vorgehen beriet.
Die Feuerwehr war gleich in mehrfacher Hinsicht Thema. Es gab Sachstandsberichte zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Grieth und zur Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans. Zudem wurde eine neue Satzung über Auslagenersatz und Aufwandsentschädigungen für die Freiwillige Feuerwehr beraten. Aus Sicherheitsgründen beschloss der Haupt- und Finanzausschuss mit großer Mehrheit ein Badeverbot im Rhein innerhalb des Kalkarer Stadtgebiets.
Der Rat der Stadt verabschiedete den Haushalt für das Jahr 2026 sowie den dazugehörigen Stellenplan. Zudem wurden mehrere grundlegende Regelwerke aktualisiert: die Hauptsatzung der Stadt, die Richtlinien zur Verwendung des Stadtwappens und die Zuständigkeitsordnung für die Ausschüsse. Für die Unterbringung von Geflüchteten wurde eine neue Benutzungs- und Gebührensatzung für städtische Flüchtlingsunterkünfte erlassen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen der Schaffung neuen Wohnraums, dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Erhalt des historischen Stadtbildes.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
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