Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kalkar ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 13.953 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 154 Tagesordnungspunkte, 33 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kita-Planung bis zum Windrad: In Kalkar standen in den letzten Monaten zahlreiche Bau- und Entwicklungsprojekte auf der Tagesordnung. Daneben wurden die Weichen für den Haushalt 2026 gestellt und die Gremien nach der Kommunalwahl neu besetzt.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden vorangetrieben. Im Fokus stand die 34. Änderung des Bebauungsplans Grieth-West, um auf einer ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche Baurecht für Einzel- und Doppelhäuser mit bis zu sechs Wohneinheiten zu schaffen. Zudem wurde die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 105 „Bahnhofstraße-West“ für ein gemischt genutztes Wohn- und Gewerbequartier beraten. Für den Neubau der Kita „St. Barnabas“ und ein Wohnquartier im Oberdorf wurden die planungsrechtlichen Grundlagen mit einem Bebauungsplan und einer Flächennutzungsplan-Änderung geschaffen. Um Bauvorhaben generell zu beschleunigen, befassten sich die Gremien mehrfach mit der Umsetzung des sogenannten „Bau-Turbo“-Gesetzes, das Abweichungen von Bebauungsplänen erleichtert.
Die Energieversorgung der Zukunft war ein Thema: Für den geplanten Solarpark Kalkarberg wurden die planungsrechtlichen Verfahren weiter vorangetrieben. Zudem wurde über das Windprojekt Kalkar-Appeldorn mit zwei geplanten Anlagen beraten. Die Verwaltung schlug vor, eine Anfrage der PNE AG zur Ausweisung einer zusätzlichen Fläche positiv zu begleiten. Im Bereich Stadtgestaltung wurden Planungen für die Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), die Campuspromenade und die Inszenierung der Stadteingänge Monretor und HanselaerTor vorgestellt. Außerdem soll ein einheitliches Beschilderungskonzept für die Wallanlagen entwickelt werden.
Die Beratungen für das Haushaltsjahr 2026 liefen an. Dazu gehörten der Stellenplan mit Anpassungen, die Haushaltssatzung und die Behandlung verschiedener Gebührenanpassungen. Diese betrafen unter anderem die Abwasserbeseitigung, die Abfallentsorgung, die Straßenreinigung und die Friedhofsgebühren (z.B. für Bronzetafeln). Zudem mussten überplanmäßige Ausgaben für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung (ca. 67.740 €) und für die naturnahe Umgestaltung des Spielplatzes Nejwittweg (28.000 €) genehmigt werden.
Nach der Kommunalwahl im September 2025 wurden in mehreren Sitzungen die neuen Gremien gebildet und besetzt. Dies umfasste die Wahl der Ausschussmitglieder und Vorsitzenden, die Bestellung von Vertretern in externe Gremien sowie die Wahl und Vereidigung der Bürgermeisterin. Zudem wurde eine neue Geschäftsordnung für den Rat und seine Ausschüsse beschlossen.
Anträge der Fraktionen brachten weitere Themen auf die Agenda. Die CDU-Fraktion regte an, die Zugänglichkeit behindertengerechter Toiletten im Stadtgebiet zu prüfen und bei der Spielplatzentwicklung in Kalkar-Altkalkar stärker die Bedürfnisse von Kleinstkindern (0-6 Jahre) zu berücksichtigen. Im Jugendbereich wurde die neue Leitung des städtischen Jugendtreffs vorgestellt. Im Kulturbereich standen Berichte aus dem Stadtarchiv und dem Städtischen Museum sowie die Vergabe des Heimat-Preises 2026 auf dem Programm.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Kommunalpolitik mit Schwerpunkten auf Wohnraumschaffung, Energieprojekten und der konkreten Gestaltung des Stadtbilds.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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