Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kalkar ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 13.953 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 24 Sitzungen, 308 Tagesordnungspunkte, 57 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Wohnquartieren, Windenergie und der Frage nach mehr Kita-Plätzen: In Kalkar wurden in den letzten Monaten wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Die Gremien befassten sich mit konkreten Bauprojekten, nachhaltiger Stadtentwicklung und der Bewältigung aktueller Herausforderungen.
Gleich zwei große Bauvorhaben schreiten voran: Für das geplante Wohnquartier mit Kindertagesstätte im Oberdorf (Niedermörmter) wurden sowohl die Änderung des Flächennutzungsplanes als auch der Bebauungsplan Nr. 103-1 in mehreren Sitzungen beraten und beschlossen. Ziel ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau der Kita „St. Barnabas“ und die Entwicklung eines Wohngebiets. Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde die 34. Änderung des Bebauungsplans Nr. 018 „Grieth-West“, um auf einer ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche Baurecht für Einzel- und Doppelhäuser zu schaffen.
Die Stadt will ihr Engagement für naturnahes Grün fortsetzen: Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der Neuzertifizierung mit dem Label „StadtGrün naturnah“ sowie der Mitgliedschaft im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ zu. Um das historische Stadtbild zu schützen, laufen parallel Planungen zur Regulierung von Werbeanlagen. Für die Ortsdurchfahrt Kalkar/Altkalkar wurde der Bebauungsplan Nr. 104 aufgestellt, der Fremdwerbeanlagen ausschließen soll. Ähnliche Regelungen sind für die Bereiche Bahnhofstraße-Ost und Gocher Straße in Arbeit.
Ein zentrales Zukunftsthema ist die Energieversorgung: Der Start der kommunalen Wärmeplanung wurde im Rat vorgestellt. Zudem beriet der Ausschuss für Bauwesen und Umwelt über die planungsrechtliche Entwicklung von Standorten für Windenergieanlagen und signalisierte grundsätzliche Bereitschaft, eine Anfrage für eine Fläche in Appeldorn positiv zu begleiten. Im Bereich Verkehr wurde die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung vorangetrieben; für unvorhergesehene Mehrkosten in Höhe von rund 67.740 Euro wurde eine dringliche Entscheidung genehmigt. Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit beschloss der Haupt- und Finanzausschuss eine Ordnungsbehördliche Verordnung, die das Baden im Rhein innerhalb des Stadtgebiets verbietet.
Der Haushalt für 2026 sowie der dazugehörige Stellenplan wurden vom Rat beschlossen. Mehrere Gebührensatzungen wurden angepasst, darunter die für Friedhöfe, Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Abwasser. Zudem wurden Verwaltungsgrundlagen modernisiert: Die Hauptsatzung, die Richtlinien für Stadtwappen und Dienstsiegel sowie die Zuständigkeitsordnung für die Ausschüsse wurden neu gefasst. Der Ausschuss für das Sondervermögen Abwasser verabschiedete den Wirtschaftsplan 2026 und die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzepts bis 2030.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Kommune, die sich sowohl mit der Schaffung von Wohnraum und Infrastruktur als auch mit langfristigen Themen wie Klimaschutz und Stadtgestaltung auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kalkar (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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