Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kaarst ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 43.661 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 35 Sitzungen, 532 Tagesordnungspunkte, 206 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kaarst finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Schulneubauten, neuen Wohngebieten und der Frage nach mehr Klimaschutz – in Kaarst wurden in den letzten Monaten die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Gremien berieten über große Bauprojekte, die Sanierung von Schulen und die Ausweisung neuer Flächen.
Gleich mehrere große Baugebiete bewegen sich im Planungsprozess voran. Der Stadtrat beschloss im Juli die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 134 „Wohnquartier im Rottfeld“. Bereits im März hatte er für den Bebauungsplan Nr. 124 „Im Rottfeld / Lange Hecke“ ein ergänzendes Verfahren eingeleitet und frühere Beschlüsse aufgehoben. Auch für das Gewerbegebiet Kaarst-Ost (Bebauungsplan Nr. 122A) wurde ein ergänzendes Verfahren beschlossen. Im Bau- und Planungsausschuss standen zudem die Bebauungspläne für den Lebensmittelmarkt Commerhof und die Glehner Straße zur Beratung an.
Die Schullandschaft in Kaarst wird massiv ausgebaut und modernisiert. Ein zentrales Projekt ist der Neubau der Grundschule Stakerseite, zu dem im Hochbauausschuss regelmäßig detaillierte Projektberichte vorgelegt wurden. Für die Erweiterung der Katholischen Grundschule Kaarst liegt ebenfalls ein Projektbericht vor. Der Schulausschuss befasste sich intensiv mit Raumprogrammen für die Matthias-Claudius-Schule und die GGS Vorst sowie mit der temporären Verlagerung der GS Budica. Ein Grundsatzbeschluss zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz an allen Kaarster Schulen wurde beraten. Im Jugendhilfeausschuss wurden einstimmig die Bedarfsprognose für Kita-Plätze für die Jahre 2026-2029 sowie die Belegungsregelung für U3-Plätze beschlossen.
Verkehr und Klimaschutz bleiben auf der Agenda: Der Mobilitätsausschuss beriet über die Anpassung des Tempo-30-Vorbehaltsnetzes, den Sachstand zum Mobilitätskonzept und die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen. Ein Kriterienkatalog für Freiflächen-Photovoltaikanlagen wurde in mehreren Gremien diskutiert. Finanziell steht die Haushaltskonsolidierung im Fokus. Der Stadtrat beschloss im März die Aufhebung der Zweitwohnungssteuer und die Änderung der Hebesatzsatzung. Die Verwendung von Fördermitteln aus dem Programm „Rheinisches Revier“ für energetische Sanierungen und Ganztagsinfrastruktur wurde in mehreren Sitzungen behandelt.
Die Beteiligungsgremien waren aktiv: Das Jugendparlament brachte einen Antrag für ein ganzjähriges Verbot von privatem Feuerwerk ein und beschäftigte sich mit Vandalismus im Stadtpark. Der Seniorenbeirat tauschte sich über Themen wie Trinkwasserbrunnen, Mobilität und eine geplante Veranstaltung zum Katastrophenschutz aus. Beide Gremien sollen zukünftig enger zusammenarbeiten.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Wandel: Während die Weichen für langfristige Projekte in Bau und Bildung gestellt werden, ringt die Politik gleichzeitig um Lösungen für die täglichen Herausforderungen in Verkehr, Klima und Finanzen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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