Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kaarst ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 43.661 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 66 Sitzungen, 1.123 Tagesordnungspunkte, 149 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Kaarst finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Bebauungsplänen, einer geplanten Stadtbuslinie und der Sanierung von Sportstätten: In Kaarst standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung.
Gleich mehrere Bebauungspläne wurden in den Gremien behandelt. Dazu zählen der Bebauungsplan Nr. 122B für das „Gewerbegebiet Kaarst-Ost“ und der Bebauungsplan Nr. 124 „Im Rottfeld / Lange Hecke“. Für letzteren wurde ein ergänzendes Verfahren durchgeführt, frühere Beschlüsse aufgehoben und neue Abwägungs- sowie Satzungsbeschlüsse gefasst. Zudem wurde über die Wohnbauentwicklung im Kaarster Osten mit einem Strukturkonzept für „Im Rottfeld“ beraten. Für das alte Feuerwehrgerätehaus in Büttgen wird eine Folgenutzung geprüft, wobei ein Gebäude für Geschosswohnungsbau mit maximal drei Vollgeschossen in Betracht gezogen wird.
Ein großes Thema war die geplante Einführung einer neuen Stadtbuslinie. Verschiedene Varianten für Linienführung und Fahrplan wurden diskutiert, um die Anbindung des Gewerbegebiets Kaarster Kreuz und des IKEA-Standorts zu verbessern. Die Vorzugsvariante sieht eine Taktverdichtung in den Morgenstunden und eine Linienführung über den Berliner Platz vor, mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2027. Zudem beschäftigten sich die Gremien mit mehreren Bürgeranträgen zu Verkehrsthemen, darunter die Einrichtung einer Tempo-30-Zone am Bruchweg, ein Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr und die Anpassung der Vorfahrtsregelung in der Verkehrssituation „Rottes“. Die Einrichtung eines Zebrastreifens auf der Schiefbahner Straße wurde von der Verwaltung zurückgewiesen.
Die Sportinfrastruktur war ein Schwerpunkt. So wurde der Neubau einer Dreifachturnhalle am Georg-Büchner-Gymnasium behandelt. Der Stadtrat hat beschlossen, Variante B einer Machbarkeitsstudie (ohne fest installierte Tribüne) umzusetzen, und ein Antrag auf Sportbauförderung wurde gestellt. Ebenfalls beraten wurden der Neubau einer Turnhalle in der Stadtmitte und die Ausführungsplanung für die Schulsportanlage AEG. Im Schulausschuss standen unter anderem das Anmeldeverfahren für Grundschulen zum Schuljahr 2026/2027, die Kapazitäten der Offenen Ganztagsschulen und die Überarbeitung des Medienentwicklungsplans für die Digitalisierung der Schulen auf der Agenda.
Weitere konkrete Projekte wurden vorgestellt. So ist die Fußgängerbrücke über den Nordkanal am Kaarster See stark beschädigt und muss ersetzt werden; die geschätzten Gesamtkosten für einen Neubau belaufen sich auf etwa 420.000 Euro. Für das Projekt eines zentralen Erinnerungsorts für die Opfer des Nationalsozialismus wird derzeit ein Standort am Luisenplatz in Büttgen präferiert. Hier soll ein bestehendes Ehrenmal durch ein Mahnmal ergänzt werden. Die Stadt Kaarst plant zudem, für das Jahr 2026 erneut einen Heimatpreis mit einem Preisgeld von 5.000 Euro zu verleihen.
In verschiedenen Ausschüssen wurden organisatorische Weichenstellungen für die neue Wahlperiode vorgenommen, darunter die Verpflichtung von Mitgliedern und die Bestellung von Schriftführern. Im Sozialausschuss wurden Themen wie die Bestellung eines ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung, der Situationsbericht der Wohnungsnotfallstelle und eine Anfrage zum Wohnungsleerstand behandelt. Zudem informierte die Integrationsbeauftragte über ihre Tätigkeit und den Ausblick für 2026.
Die Sitzungen der letzten Monate zeigen ein breites Spektrum an Themen, von der konkreten Bauplanung über die Verkehrsentwicklung bis hin zu sozialen und infrastrukturellen Zukunftsfragen in Kaarst.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Kaarst (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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