Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Jüchen ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 23.611 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 23 Sitzungen, 381 Tagesordnungspunkte, 35 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Jüchen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Schulbauprojekten, der Zukunft der Polizeiwache und der Planung neuer Stadtteile: In Jüchen standen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung.
Gleich mehrere große Bauvorhaben wurden in den Ausschüssen vorgestellt und beraten. Im Fokus standen die Erweiterungen des Schulzentrums, des Gymnasiums sowie der Grundschulen in Jüchen und Otzenrath. Für den Schulzentrumsausbau wurde dem Bauausschuss am 22. Juni die Entwurfsplanung für die Haustechnik (HLS & ELT) und die Außenanlagen präsentiert. Parallel dazu schreitet die Planung für einen neuen, energieautarken Baubetriebshof voran. Auch der Neubau einer Rettungswache in Jüchen ist in der konkreten Planungsphase; dem Bauausschuss wurde am 16. Juli der Entwurf vorgestellt.
Ein zentrales Thema im Sicherheitsausschuss war die Zukunft der Polizeipräsenz. Landrätin Katharina Reinhold und der Leiter der Kreispolizeibehörde, Dietmar Lehnen, informierten am 3. Februar über das Ende des Pilotprojekts für eine Polizeiwache in Jüchen. Die Entscheidung wurde mit statistischen Auswertungen begründet: Nur 4 % der kreisweiten Einsätze und 3,2 % der Straftaten hätten ihren Ursprung in Jüchen. Die Wache soll geschlossen werden, die polizeiliche Präsenz wird jedoch durch das erweiterte kreisweite Konzept sichergestellt. Der Sachstand zum Projekt wurde auch in den Folgemonaten weiter berichtet.
Die langfristige Entwicklung Jüchens wurde in mehreren Gremien diskutiert. Der Planungsausschuss befasste sich am 12. März mit dem Projekt „Jüchen-West“; eine aktualisierte Rahmenplanung wird für Oktober 2026 erwartet. Ein bedeutender Schritt war der mehrheitliche Beschluss des Ausschusses für Tagebaufolgelandschaft am 24. Februar: Der Rahmenplan für den neuen Stadtteil „Jüchen-Süd“ wurde als Grundlage für die weitere Planung angenommen. Zudem wurde die interkommunale Entwicklung des Gewerbegebiets „Industriepark Elsbachtal-Ost“ beraten, wobei ein Treuhandmodell mit den Nachbarkommunen geprüft wird.
Im Schul- und Jugendausschuss standen am 5. März die Bedarfsplanung für Kindertagesstätten und die Schulwegsicherung im Mittelpunkt. Eine konkrete Maßnahme wurde beschlossen: Der Ausschuss folgte dem Vorschlag der Verwaltung und gründete eine Spielplatzkommission, die mit Vertretern aller Fraktionen besetzt wurde. Zudem wurde die Einrichtung einer Jugendkonferenz vorbereitet, um Jugendliche stärker in politische Prozesse einzubinden.
Der Sozialausschuss sprach sich am 9. März einstimmig dafür aus, auf die Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerberleistungsberechtigte zu verzichten. Die Verwaltung begründete dies mit einem zu hohen Verwaltungsaufwand bei einer sehr geringen Zahl Betroffener. Im Kultur- und Partnerschaftsausschuss wurde zudem über die Herabsetzung der Zugangsvoraussetzungen für die Ehrenamtskarte NRW und die Förderung von Kulturangeboten für Jugendliche beraten.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte zeigen eine Kommune im Wandel, die sich mit akuten Bauprojekten, langfristiger Stadtplanung und der Sicherstellung von Dienstleistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger befasst.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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