Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Harsewinkel ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 25.575 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 15 Sitzungen, 213 Tagesordnungspunkte, 30 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Harsewinkel finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung, Schulbau und Klimaschutz: Die kommunalpolitischen Gremien in Harsewinkel hatten in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen aus den Sitzungen von Ende 2025 bis Anfang 2026.
Die Erweiterung der Grundschule Marienschule beschäftigte gleich mehrere Ausschüsse. Der Planungs- und Bauausschuss beriet im Januar über zwei Varianten für einen Anbau und den Umbau von Bestandsräumen. Die von der Verwaltung empfohlene Variante B inklusive einer Mensaerweiterung würde Kosten von etwa 5,57 Millionen Euro verursachen, eine Fertigstellung wird für Frühjahr 2028 angestrebt. Gleichzeitig sorgt eine rückläufige Prognose der Schülerzahlen für neuen Prüfbedarf in der Schulentwicklung. Die Verwaltung schlug vor, die Submissionen für den bereits geplanten Neubau der Kardinal-von-Galen-Schule bis Anfang April zu verschieben und eine Sondersitzung des Rates einzuberufen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Ein strategisches Großprojekt ist die Kommunale Wärmeplanung. Sie soll als Instrument dienen, um die Wärmeversorgung in Harsewinkel bis 2045 auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Umwelt- und Klimaschutzausschuss und später der Rat berieten über die Verabschiedung dieses Plans, der unter anderem Fokusgebiete für den Aufbau von Wärmenetzen identifiziert. Konkret wurde es bei der Sanierung des Theo-Claas-Damms: Hier wurde die Umpflanzung von 20 gesunden Hainbuchen geprüft, für die 100.000 Euro im Haushalt 2026 eingeplant wurden. Zudem wurde eine neue Ersatzbaumregelung für städtische Bäume beraten, die die bisherige Praxis ersetzen soll.
Mehrere Baugebiete bewegten sich im Planungsprozess voran. Für das Gebiet „Im Vechtel“ wurde die Erschließung mit einer neuen Ringstraße und Gehwegen beraten, die ein Investitionsvolumen von 868.000 Euro umfasst. Zudem stand die 8. Änderung des dazugehörigen Bebauungsplans Nr. 29 „Vechtel“ auf der Tagesordnung, die unter anderem Anpassungen der Entwässerungskonzeption vorsieht. Ein weiteres Thema war die Änderung des Bebauungsplans Nr. 13 „Kolpingstraße – Droste-Hülshoff-Straße“. Ziel ist es, einer als unerwünscht angesehenen baulichen Verdichtung – ausgelöst durch einen Bauantrag für 21 neue Wohnungen – entgegenzuwirken.
Die Beratungen für den Haushaltsplan 2026 liefen in allen Fachausschüssen. Der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss führte die Vorberatung für die finale Beschlussfassung im Rat durch. Parallel wurden die Wirtschaftspläne der städtischen Betriebe wie der Stadtwerke, des Wasserwerks und des Abwasserbetriebs für 2026 beraten. Für die Bürgerinnen und Bürger relevant: Der Rat befasste sich mit Gebührenanpassungen. So sollen die Gebührensätze für Restmüll, Schmutzwasser und Trinkwasser zum 1. Januar 2026 steigen, was für eine statistische „Familie Harsewinkel“ eine jährliche Mehrbelastung von 52,65 Euro bedeuten würde. Auch die Marktstandgelder wurden angehoben.
Ein langfristiges Verkehrsprojekt ist die Reaktivierung der TWE-Bahnlinie. Im Rat wurde ein Sachstandsbericht vorgelegt, der Informationen zum Planfeststellungsverfahren, zum zeitlichen Ablauf und zu den geplanten Mobilstationen in Harsewinkel und Marienfeld enthielt. Im Bereich der erneuerbaren Energien wurde die finanzielle Beteiligung der Stadt am Ausbau, insbesondere im Hinblick auf vorliegende Angebote von Vorhabenträgern, in mehreren Gremien behandelt.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen in Schulen und Infrastruktur, der strategischen Ausrichtung in der Klimapolitik und der haushalterischen Konsolidierung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Harsewinkel (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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