Gemeindeverband in Hessen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Friedberg (Hessen) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den vergangenen Monaten hat die Stadt Friedberg (Hessen) mehrere zentrale Vorhaben beschlossen – von neuen Freizeit‑ und Grünflächen über barrierefreie Mobilitätslösungen bis hin zu kulturellen Erinnerungsprojekten. Dabei standen sowohl die Bedürfnisse älterer Bürgerinnen und Bürger als auch die Frage nach mehr nachhaltiger Infrastruktur im Fokus.
Der Senioren‑/Seniorinnenbeirat brachte einen Antrag der SPD aus dem Ortsbeirat Kernstadt ein, der den Magistrat auffordert, ein neues Freizeitgelände inklusive Grillplatz in der Kernstadt zu ertüchtigen und zu betreiben. Der Beschluss soll die lokale Freizeitgestaltung stärken und bietet insbesondere Familien und Senior*innen eine zusätzliche Begegnungsstätte.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte mehrfach Anfragen zur Planung eines kombinierten Rad‑ und Fußwegs in der „Großen Unterführung“ (Fritz‑Reuter‑Straße). Ziel ist ein mindestens zweispuriger Weg, der den Radverkehr sicher von Fußgängern trennt und langfristig Fördermittel für die Umsetzung sichern soll. Der aktuelle Stand ist ein Sachstandsbericht, der die technischen Voraussetzungen und mögliche Förderungen prüft.
Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung wurde ein Bürgerbegehren zur Errichtung einer Personenunterführung am Bahnhof Friedberg diskutiert. Der SPD‑Antrag vom 03.12.2025 sieht die Planung einer Fuß‑ und Radwegeunterführung vor, deren Kosten, Finanzierung und Zeitplan noch zu klären sind. Parallel dazu gibt es einen Änderungsantrag, der die Aufgabe des Projekts wegen Finanzierungsproblemen prüft.
Die CDU‑Fraktion beantragte ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Seewiese als zentrale Grün‑ und Naherholungsfläche. Das Konzept soll die Aufenthaltsqualität verbessern, regelmäßige Winterflutungen berücksichtigen und die Nutzung von Regenüberlaufbecken prüfen. Die Planung befindet sich in der Vorbereitungsphase, konkrete Maßnahmen werden im kommenden Jahr beschlossen.
Ein gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, FDP und CDU fordert den Magistrat auf, bis 31. Januar 2026 ein Konzept für das Stolpersteine‑Projekt zu erarbeiten, inklusive Kostenschätzung. Ziel ist, ab 09. November 2026 in Kernstadt und Ortsteilen Stolpersteine zu verlegen und ggf. städtische Patenschaften zu übernehmen. Das Kulturamt arbeitet zusammen mit dem Stadtarchiv an den Vorschlägen.
Die Beschlüsse zeigen, dass Friedberg aktiv an einer altersfreundlichen Freizeitgestaltung, einer barrierefreien Mobilitätsinfrastruktur und der kulturellen Erinnerung seiner Geschichte arbeitet – alles mit Blick auf konkrete Umsetzungen in den kommenden Monaten.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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