Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Brilon ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 25.303 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 22 Sitzungen, 334 Tagesordnungspunkte, 22 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Brilon finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Straßenbau, Kita-Planung und Windkraft: In Brilon wurden in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Weichen gestellt. Die Gremien befassten sich mit konkreten Bauprojekten, neuen Wohngebieten und der digitalen Ausstattung der Schulen.
Der Ausbau mehrerer innerstädtischer Straßen wurde vorangetrieben: Der Ausschuss für Planen und Bauen beschloss einstimmig die Ausbauplanungen für die Hubertusstraße, die Nikolaistraße und den Scharfenberger Hof in Brilon. Zudem wurde die Änderung des Bauprogramms für den „Kreuzweg“ in Alme einstimmig beschlossen. Für zwei Radwegeprojekte gab es grünes Licht: Der Bau eines kombinierten Geh- und Radweges entlang der K59 (Nehdener Weg) wurde mehrheitlich beschlossen (15 Ja, 1 Enthaltung), ebenso wie ein ähnliches Projekt in der Ortsdurchfahrt Brilon-Altenbüren an der K57/1 (einstimmig). Eine Brücke wurde abgerissen: Der Ausschuss beschloss mehrheitlich (11 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung), die Brücke „Blumenstein“ abzureißen und nicht neu zu bauen.
Gleich mehrere Bauleitplanverfahren wurden auf den Weg gebracht oder weitergeführt. Einstimmig beschloss der Ausschuss die Aufstellungsbeschlüsse für die 123. Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan „Ginsterkopf“ in Brilon-Wald sowie die 119. Änderung in Nehden („Zum Marmorbruch“) zur Schaffung von Wohnkapazitäten. Die Pläne für ein Kita-Neubaugebiet „Am Junker“ in Scharfenberg wurden mehrheitlich (9 Ja, 7 Nein) zur Aufstellung empfohlen. Eine kontroverse Debatte gab es um ein geplantes „Sondergebiet Wohnen und Ferienwohnen“ in Brilon-Wald: Während der Ausschuss für Planen und Bauen im Januar eine Abfrage bei Anwohnern und Eigentümern beschloss (15 Ja, 1 Nein), lehnte der Rat im Februar die Neuaufstellung der Pläne mehrheitlich ab (18 Ja, 20 Nein). Ebenfalls beschlossen wurde die 100. Flächennutzungsplanänderung und der Bebauungsplan Nr. 142 für ein Gewerbegebiet westlich der Straße „In der Balgert“ (14 Ja, 2 Enthaltungen).
Im Bereich Energie wurde einem Repowering-Antrag für eine Windenergieanlage in Alme mehrheitlich zugestimmt (13 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung), während einem Genehmigungsantrag für eine neue Windenergieanlage in Nehden das gemeindliche Einvernehmen einstimmig versagt wurde. Für die Schuldigitalisierung wurden Mittel bereitgestellt: Der Haupt- und Finanzausschuss befasste sich mit der Beschaffung weiterer Endgeräte für die Heinrich-Lübke-Schule und einem Maßnahmenpaket im Rahmen des Digitalpakts 2.0. Die Verwaltung wird moderner: Der Rat beschloss einstimmig eine neue Satzung zur Vergabe von Aufträgen unterhalb der Schwellenwerte und stimmte mehrheitlich (13 Ja, 3 Nein) einer Änderung der Zuständigkeitsordnung im Zusammenhang mit dem „BauTurbo“ und Windkraft-Genehmigungen zu.
Der Rat fasste mehrere grundsätzliche Beschlüsse: Er verabschiedete einstimmig den Haushaltsplan 2026 sowie die Hebesatzsatzung (Grundsteuer B für Nichtwohngrundstücke: 960 v.H., Gewerbesteuer: 434 v.H.). Brilon bewirbt sich offiziell als „heilklimatischer Kurort“ (einstimmig). Zudem wurde die Kreisstraße K62 auf Höhe der Altenfilsstraße auf den Namen „Aschenblick“ getauft (einstimmig). Eine intelligente Wegebeleuchtung im Neubaugebiet Voßloh lehnte der Bauausschuss mehrheitlich ab (12 Ja, 3 Nein).
Die Zusammenfassung basiert auf öffentlichen Sitzungsvorlagen und -protokollen der Stadt Brilon aus den Monaten November 2025 bis Mai 2026.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Brilon (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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