Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Brilon ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 25.303 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 22 Sitzungen, 341 Tagesordnungspunkte, 42 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Brilon finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Baugebieten, steigenden Badegebühren und der Frage nach mehr Transparenz: Die Briloner Kommunalpolitik hatte in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen aus den öffentlichen Sitzungen.
Die Schaffung von Wohnraum und Gewerbeflächen war ein zentrales Thema. So wurde über die parallele Neuaufstellung eines Flächennutzungs- und Bebauungsplans für ein neues Wohngebiet im Ortsteil Nehden (Bereiche "Zum Marmorbruch", "Auf'm Mooke", "Auf'm Grünnecken") beraten. Ziel ist die Schaffung von Wohnkapazitäten und die Rückentwicklung nicht mehr benötigter Flächenreserven. Zudem stand die 100. Änderung des Flächennutzungsplans für die Erweiterung gewerblicher Bauflächen westlich der Straße "In der Balgert" auf der Tagesordnung, inklusive der Beratung von Stellungnahmen aus den Beteiligungsverfahren.
Ein konkretes Bauprojekt nimmt Form an: Der Ausschuss für Planen und Bauen empfahl dem Rat, den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alme auf dem südlichen Bahnhofsgelände (Flurstücke 300 und 377) umzusetzen. Ein Neubau ist notwendig, weil das bestehende Haus nicht mehr den aktuellen DIN-Normen und Vorgaben der Unfallversicherung entspricht und Umbauten am alten Standort nicht möglich sind.
Mehrere Straßenbauprojekte wurden vorangetrieben. Im Ausschuss für Planen und Bauen wurden Beschlüsse über die Ausbauplanungen für die Nikolaistraße und die Straße "Scharfenberger Hof" in Brilon gefasst. Für die Peter-Knaden-Straße in Scharfenberg wurde zudem eine Umleitungsstrecke für den zweiten Bauabschnitt beschlossen. Außerdem wurde ein Straßen- und Wegekonzept für die Jahre 2026 bis 2030 vorgestellt, das geplante Unterhaltungs- und Ausbaumaßnahmen auflistet.
Die Bürger müssen sich auf höhere Preise einstellen: Es wurde beraten, die Benutzungsgebühren für das Hallenbad Brilon und das Freibad Gudenhagen ab dem 1. Mai 2026 zu erhöhen. Zudem beschäftigten sich die Gremien mit der Einführung einer neuen Satzung über die Vergabe von städtischen Aufträgen unterhalb der gesetzlichen Schwellenwerte, die aufgrund neuer Landesvorgaben notwendig wird. Auch eine neue Stellplatzablösesatzung, die Gebietszonen und Ablösebeträge regelt, wurde beraten.
Das Thema Windenergie blieb präsent. So wurde über die Versagung des gemeindlichen Einvernehmens für den Antrag auf eine Windenergieanlage in Brilon-Nehden beraten. Zudem stand eine Änderung der Zuständigkeitsordnung des Rates auf der Agenda, die durch das neue "BauTurbo-Gesetz" und geänderte Regelungen zu Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen erforderlich wird.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Wandel, die zwischen der Sicherung der Daseinsvorsorge, notwendigen Investitionen in die Infrastruktur und der Anpassung an neue gesetzliche Rahmenbedingungen agiert.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Brilon (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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