Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Arnsberg ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 73.423 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen Haushaltsplanung, Straßenbau und Demokratieförderung: Die Arnsberger Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Von der Kita bis zum Friedhof – viele Themen wurden beraten.
Ein Schwerpunkt lag auf Verkehrsthemen. Für die sechsmonatige Vollsperrung der Straße „Wunne“ (Herfweg) wurde eine Umleitung über den Herfweg und „Im Siepen“ geprüft und als wirtschaftlichste Alternative vorgeschlagen. In Hüsten wurde die Widmung mehrerer Erschließungsanlagen wie „Hüstener Markt“ oder „Möthe“ für den öffentlichen Verkehr behandelt. Ein großer Planungsstand betrifft den Campus Berliner Platz: Für den Quartierspark und den Schulhof des Franz-Stock-Gymnasiums liegt ein Entwurf vor, der eine Campusspange, Sportangebote und neue Grünflächen vorsieht. Die Gesamtkosten werden mit 8,7 Millionen Euro beziffert, der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2027 anvisiert.
Im Jugendhilfeausschuss stand die Betreuungslandschaft für das Kindergartenjahr 2026/27 auf der Agenda. Zudem wurde die Einrichtung eines Jugendforums und einer Arbeitsgemeinschaft zur Kinder- und Jugendförderung beraten. Grundlage für viele Planungen ist eine umfassende Sozialraumanalyse, die als quantitative Bestandsaufnahme sozialer Lebenslagen im gesamten Stadtgebiet dient. Für die Grundschulen wurde die Bildung von Eingangsklassen für das Schuljahr 2026/27 thematisiert.
Gleich mehrere Anpassungen von Satzungen und Gebühren wurden in verschiedenen Ausschüssen behandelt. Dazu gehörten die Anpassung der Tagespflegesatzung, die 10. Änderung der Hauptsatzung sowie Änderungen an der Friedhofssatzung und -gebühren zum 1. April 2026. Der Entwurf der Haushaltssatzung samt Haushaltsplan und -sicherungskonzept für die Jahre 2026 und 2027 durchlief nahezu alle Fachausschüsse und Bezirksgremien. Auch der Stellenplan für diesen Zeitraum wurde beraten.
Die Gremien befassten sich mit einer Vielzahl weiterer Themen: Dazu zählten die Vergaberichtlinie für Fördermittel aus dem Hof- und Fassadenprogramm in der Altstadt, die Einführung einer Einwohner:innenfragestunde (wofür die Verwaltung eine ablehnende Stellungnahme abgab) und die Auslobung eines neuen „Preises für Demokratie“. Die Verwaltung schlug vor, auf einen eigenen kommunalen Bestattungswald zu verzichten und stattdessen eine Trägerschaft im Wildwald Voßwinkel zu prüfen. Zudem wurden die Jahresberichte 2025 der Stadtbibliothek und der städtischen Beteiligungen wie der „Nass“-GmbH vorgelegt.
Die Sitzungen zeigen eine breite Palette kommunaler Aufgaben, von der alltäglichen Infrastruktur bis zur langfristigen Stadtentwicklung und sozialen Planung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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