Gemeindeverband in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Wolfsburg ist ein Gemeindeverband in Niedersachsen mit rund 123.949 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Sanierung des Bildungs- und Freizeitzentrums Westhagen für 235 Millionen Euro bis zur Anerkennung des Tanzenden Theaters als Jugendhilfeträger – die Wolfsburger Gremien haben im Juni 2026 eine Vielzahl an Beschlüssen gefasst, die von großen Bauprojekten bis zu neuen Förderrichtlinien reichen.
Der Rat der Stadt Wolfsburg hat den Weg für zwei Millionenprojekte freigemacht. Das Bildungs- und Freizeitzentrum (BFZ) in Westhagen soll für 235 Millionen Euro saniert und teilweise neu gebaut werden. Die Leistungen werden über ein ÖPP-Modell an einen privaten Partner vergeben, der das Gebäude anschließend für 25 Jahre betreiben soll. Ebenfalls beschlossen wurde der Bau des Gedenk- und Lernorts am ehemaligen KZ-Außenlager Laagberg. Die Investitionskosten belaufen sich auf 9,66 Millionen Euro. Die Volkswagen AG unterstützt das Projekt mit einer Spende von zwei Millionen Euro.
Die Mobilität in Wolfsburg steht vor einer Neuausrichtung: Der Rat beschloss die Erstellung eines Nachhaltigen urbanen Mobilitätsplans (SUMP) für rund 1,02 Millionen Euro. Zudem wurde ein Verkehrskonzept für die Innenstadt als Grundlage für Projekte wie die BraWoArkaden beschlossen. Konkrete Bauprojekte wurden ebenfalls auf den Weg gebracht: Die Grunderneuerung der Siemensstraße und des Berliner Rings (von der Siemensstraße bis zur Reislinger Straße) wird für 565.000 Euro geplant. Für die Erschließung des Gewerbegebiets „Lehmkuhlenfeld östliche Erweiterung“ sind Planungskosten von 660.200 Euro vorgesehen. Außerdem soll die südliche Dessauer Straße für über fünf Millionen Euro grundhaft saniert und ausgebaut werden.
Die Bauleitplanung schreitet in mehreren Stadtteilen voran. So wurde der Bebauungsplan „An der Gärtnerei II“ in Ehmen als Satzung beschlossen und für „An der Gärtnerei III“ der Aufstellungsbeschluss gefasst. In Vorsfelde werden der Bebauungsplan „Fuhrenkamp“ und die 24. Änderung des Flächennutzungsplans für das gleiche Gebiet öffentlich ausgelegt. Für das „Nordkopfquartier Mitte“ gab es einen Satzungsbeschluss, und das städtebauliche Konzept für den Nordkopf wurde als Planungsgrundlage angenommen. Im Stadtteil Westhagen wurde die 1. Änderung des Bebauungsplans „Westhagen III. Quartier/ Dessauer Straße Süd und Einkaufszentrum“ zur Veröffentlichung freigegeben.
Im Bildungsbereich wurden mehrere Sanierungs- und Ausbauprojekte beschlossen. Für die Leonardo da Vinci Gesamtschule in der Kreuzheide sind Planungen im Gesamtvolumen von über fünf Millionen Euro für Haus C, Außenanlagen und ein neues Technikgebäude bewilligt worden. Die Leonardo-da-Vinci-Schule in der Örtzestraße wird für 821.000 Euro als Auslagerungsstandort für drei Grundschulen hergerichtet. An der Berufsbildenden Schule II (Dieselstraße) wird die Werkstatt für 774.800 Euro ausgestattet. Für die Bunte Grundschule Detmerode und die BBS III Anne-Marie Tausch ist der Neubau eines Sozialtrakts an der Sporthalle mit Kosten von 4,34 Millionen Euro geplant. Zudem wurde ein Integrationsbeirat eingerichtet und ein Seniorenbeirat als Interessenvertretung beschlossen. Zur Förderung des Ganztagsbetriebs an Grundschulen trat eine neue Richtlinie in Kraft.
Die städtischen Beteiligungsgesellschaften erhielten Entlastung für das Jahr 2025 und Wirtschaftsprüfer für 2026 bestellt. Dazu gehören unter anderem die Stadtwerke Wolfsburg AG, die Neuland Wohnungsgesellschaft und die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH. Zur Reduzierung von Gewerbeleerständen in den Altstädten von Fallersleben und Vorsfelde wurde eine neue Förderrichtlinie mit einem Budget von bis zu 75.000 Euro verabschiedet. Die Finanzierungsvereinbarung für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH wurde für die Jahre 2027 bis 2031 verlängert.
Für das ehemalige Romantikpark-Areal „Landleben“ wurde die Entwicklung zu einem „Naturbegegnungsdorf“ beschlossen. Ein Fachplan Spielraum wurde als neue Grundlage für die Spielraumplanung verabschiedet. Das Tanzende Theater Wolfsburg e.V. wurde als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Für das Freibad Fallersleben wurde die Teilnahme am Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ beschlossen, um das Nichtschwimmerbecken zu sanieren. Die Sanierung des A-Platzes der Sportanlage Kästorf aus KIP III-Mitteln wurde mit einem Volumen von 314.700 Euro bewilligt. Zudem trat eine neue Allerparkordnung in Kraft.
Die Stadt beteiligt sich am „Bündnis für Bildung e.V.“ und richtet ein Baumspendenprogramm „Wurzeln schlagen für Wolfsburg“ ein. Für das Klinikum Wolfsburg wurden eine neue Radabstellanlage (600.000 Euro) und der Ausbau der Parkplätze P2/P3 (2,3 Millionen Euro) beschlossen. Das Schwefelbad Fallersleben erhält mit dem VFB Fallersleben e.V. einen neuen Betreiber für 15 Jahre. Zudem wurden neue Ortsbrandmeister für Velstove und Hehlingen ernannt.
Die Beschlüsse zeigen eine breite Aufstellung der Wolfsburger Kommunalpolitik, die von der Sanierung zentraler Infrastruktur über die Förderung von Kultur und Sozialem bis zur gezielten Stadtentwicklung reicht.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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LK Wolfsburg, StadtUntergeordnete Verwaltungseinheiten (1)
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