Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Willich ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 50.133 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 24 Sitzungen, 281 Tagesordnungspunkte, 45 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Willich finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von rückläufigen Kinderzahlen über steigende Baukosten bis zur Suche nach neuen Mobilitätslösungen – die kommunalpolitischen Gremien in Willich hatten in den vergangenen Monaten ein volles Programm.
Ein Überangebot an Kita-Plätzen bis 2030 – diese Prognose stellte eine Bedarfsanalyse im Jugendhilfeausschuss fest. Als Konsequenz wurden Maßnahmen zur Reduzierung des Angebots beraten, darunter das Auslaufen von Verträgen für Großtagespflegestellen und die Schließung der Kita Dietrich-Bonhoeffer zum 31.07.2027. Parallel wurde die Personalausstattung im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) für den Kinderschutz thematisiert, wobei eine Aufstockung der Stellen vorgeschlagen wurde.
Gleich zweimal stand die mögliche Verlängerung der Straßenbahnlinie 042 von Krefeld nach Willich auf der Tagesordnung. Die Fraktionen von CDU und SPD beantragten unabhängig voneinander Prüfungen bzw. Machbarkeitsstudien zu diesem Vorhaben. Ein konkretes Pilotprojekt ist die geplante Umgestaltung der Siedlerallee zur „Fahrradstraße und Schwammstadt“, die Radverkehr fördern und durch gezielte Bepflanzung und Regenwassermanagement das Stadtklima verbessern soll.
Sanierungskosten von mindestens 1,35 Millionen Euro – diese Summe macht die Turnhalle der Vinhovenschule nach einer Prüfung wirtschaftlich nicht mehr sanierungsfähig. Die Verwaltung empfahl, die Halle als „abgängig“ einzustufen. Für das Freizeitbad „De Bütt“ wurde ein Antrag gestellt, Fördermittel aus dem Bundessanierungsprogramm für kommunale Sportstätten in Höhe von sieben Millionen Euro zu akquirieren. Bereits beschlossene Mehrkosten gab es beim Neubau des Kunstrasenplatzes an der Pappelallee (ca. 450.000 €) und beim Erweiterungsbau der Hubertusschule (850.000 €).
Routinemäßig, aber zentral: Die Beratungen zum Haushaltsplanentwurf 2026 und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 zogen sich durch nahezu alle Fachausschüsse. Parallel wurden die Gebührensatzungen für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung für das kommende Jahr angepasst. Der Rat nahm zudem den Ergebnis- und Prüfbericht zur Teilnahme an der Altschuldenregelung des Landes NRW zur Kenntnis.
Wohnpartnerschaften zwischen Generationen: Die CDU-Fraktion beantragte die Umsetzung der Aktion „Wohnen für Hand“, um älteren Menschen mit ungenutztem Wohnraum und jüngeren Menschen mit geringem Einkommen zusammenzubringen. Im Bereich der Asylbewerberleistungen wurde die sukzessive Einführung einer Bezahlkarte ab dem zweiten Quartal 2026 erneut überprüft und vorgeschlagen. Zudem wurde die Verlängerung der Förderung für die ehrenamtliche Betreuung von Geflüchteten beraten.
Die Sitzungsperioden zeigten einen kommunalpolitischen Alltag geprägt von Anpassungen an demografische Veränderungen, der Suche nach Finanzierungen für Infrastruktur und der Diskussion konkreter Projekte für die Stadtentwicklung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Willich (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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