Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Werne ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 29.355 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 34 Sitzungen, 499 Tagesordnungspunkte, 74 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Werne finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Baumpflanzungen bis zum Bauturbo: In den letzten Monaten standen in Wernes Gremien wichtige Weichenstellungen für die Stadtentwicklung, die Finanzen und den Alltag der Bürger auf der Tagesordnung.
Mit einer Reihe einstimmiger Beschlüsse hat der Stadtrat im Mai die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbegebiete vorangetrieben. So wurde der Bebauungsplan 2D für das Gebiet Ovelgönne/Overbergstraße beschlossen. Ebenfalls einstimmig gebilligt wurde die Neubebauung auf dem ehemaligen Postgelände, die 25 Wohneinheiten, ein Medizinisches Versorgungszentrum und eine Physiotherapiepraxis vorsieht. Zudem fasste der Rat einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des sogenannten "Bauturbos", um Bauvorhaben zu beschleunigen. Bereits im März hatte der Ausschuss für Stadtentwicklung einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 51B "Wohnen an der Werthwiese" gefasst.
Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz war mit mehreren Anträgen befasst. Mehrheitlich beschlossen wurde der Antrag der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion zum Schutz nachtaktiver Tiere durch eine Einschränkung des Einsatzes von Mährobotern in den Nachtstunden. Ebenfalls mehrheitlich angenommen wurde der Antrag der UW Werne-Fraktion zur Optimierung der Ampelschaltungen im Stadtgebiet in den Nachtzeiten. Der Antrag der Bündnis 90/Die Grünen zum Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für E-Autos wurde dagegen mehrheitlich abgelehnt. Der Stadtrat hatte zuvor auf Antrag der SPD mehrheitlich zusätzliche Mittel für Baumpflanzungen im Haushalt bereitgestellt.
Finanziell stand die Verabschiedung des Haushalts 2026 im Mittelpunkt. Der Stadtrat beschloss im März mehrheitlich die Haushaltssatzung, den Produkthaushalt und eine Neufassung der Steuerhebesatzsatzung. Ein Antrag der FDP zu "Strukturreformen statt Steuererhöhungen" wurde abgelehnt. Einstimmig verabschiedet wurde zudem die neue Gebührensatzung für den Rettungsdienst, nachdem zuvor auch die Finanzierung von Fehlfahrten geregelt worden war. Der Wirtschaftsplan 2026 für den Kommunalbetrieb Werne (KBW) wurde mehrheitlich festgestellt.
Im Bildungsbereich bestätigte der Stadtrat einstimmig eine Dringlichkeitsentscheidung zur Einrichtung einer zusätzlichen Eingangsklasse am Anne-Frank-Gymnasium aufgrund der Anmeldezahlen. Der Betriebsausschuss für den KBW beschloss einstimmig ein Raumprogramm für das Anne-Frank-Gymnasium. Für die Offene Ganztagsschule (OGS) wurden im Haupt- und Finanzausschuss Vertragsangelegenheiten zur Finanzierung einstimmig beschlossen. Der Jugendhilfeausschuss nahm die Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung 2026 zur Kenntnis.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Kommunalpolitik mit Schwerpunkten auf Wohnraumschaffung, Haushaltskonsolidierung und der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Werne (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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