Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Warendorf ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 37.146 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 31 Sitzungen, 397 Tagesordnungspunkte, 68 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Warendorf finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung, neuen Wohnungen und einer Debatte über Tempo 30: In Warendorf standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Die Ausschüsse und der Rat beschäftigten sich mit Bauprojekten, Verkehr, dem Stadtentwicklungsprojekt Brinkhaus und der Unterbringung von Asylsuchenden.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden beraten. Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte im Mai und Juli der Errichtung von Mehrfamilienhäusern in Freckenhorst zu: zwei Häuser mit jeweils sechs Wohneinheiten an der Hoetmarer Straße sowie ein Haus mit 14 Wohneinheiten an der Dreesstraße. Für das Projekt „Tiny- bzw. Mikrohäuser zwischen Holtrup- und Kapellenstraße“ beschloss der Rat im Februar, das beschleunigte Verfahren des sogenannten „Bau-Turbos“ anzuwenden und auf einen Bebauungsplan zu verzichten. Zudem wurde die Vermarktung von Wohnbaugrundstücken in den Ortsteilen Einen und Hoetmar angepasst: Für bestimmte Parzellen wurde die bisherige Selbstnutzungsverpflichtung aufgehoben, um den Verkauf zu erleichtern.
Das Thema Verkehr beschäftigte mehrere Gremien. Der Umwelt- und Mobilitätsausschuss beschloss im März einstimmig das Bauprogramm für die Wirtschaftswegesanierung 2026. Im Bezirksausschuss Einen-Müssingen/Milte wurde im Juni über eine Tempo-30-Zone auf der Schulstraße in Milte und einen Fußgängerüberweg beraten. Während die bereits erfolgte Ausweitung der Geschwindigkeitsbegrenzung zur Kenntnis genommen wurde, lehnte Straßen.NRW den beantragten Fußgängerüberweg als nicht notwendig ab. Ebenfalls im Juni lehnte derselbe Ausschuss mehrheitlich den Bau einer Linksabbiegespur auf der K17 zur Erschließung des Grünen Markenweges ab und stellte die Entscheidung zurück.
Die Entwicklung der Industriebrache Brinkhaus war ein wiederkehrendes Thema. Der Stadtentwicklungsausschuss beschloss im Mai die Beauftragung eines externen Büros mit der Projektsteuerung und stimmte dem Abschluss der Rahmenplanung zu. Bereits im Februar hatte der gleiche Ausschuss jedoch mehrheitlich die Bereitstellung der dafür notwendigen Haushaltsmittel abgelehnt. Parallel begann die Planung für ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für das Gelände. Im Bezirksausschuss Einen-Müssingen/Milte wurde im Juni zudem die 37. Änderung des Flächennutzungsplans, eine „Sammeländerung zur Umwandlung von Wohnbauflächen“, mehrheitlich abgelehnt.
Neben dem Haushaltsplan 2026, der in allen Fachausschüssen beraten wurde, standen auch Sozialthemen an. Der Sozialausschuss beriet über die Unterbringungssituation von Asylsuchenden und beschloss, die Kapazitäten aufgrund aktuell hoher freier Plätze zu überprüfen und ein neues Unterbringungskonzept zu erarbeiten. Das Ehrenamt rückte in den Fokus: Der Sport-, Vereinswesen-, Ehrenamts- und Bürgerbeteiligungsausschuss bestellte im März Fritz Otto-Erley zum ersten ehrenamtlichen Pferdebotschafter der Stadt. Ein Konzept zur Förderung des Ehrenamts bei der Freiwilligen Feuerwehr wurde vertagt, um weiteren Klärungsbedarf zu den beantragten Haushaltsmitteln zu besprechen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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