Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Versmold ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 21.829 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 19 Sitzungen, 145 Tagesordnungspunkte, 43 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Versmold finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Haushaltsplanung über den Breitbandausbau bis zur Dorferneuerung – die Versmolder Gremien hatten in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen, die beraten wurden.
Die Beschleunigung des Wohnungsbaus stand mehrfach auf der Agenda. So wurden Leitlinien für die gemeindliche Zustimmung zu Bauvorhaben gemäß dem sogenannten „Bau-Turbo“-Gesetz beraten. Im Planungsausschuss ging es zudem um konkrete Projekte: Die 4. Änderung des Bebauungsplans Nr. 30 an der Münsterstraße/Knetterhauser Straße soll einen neuen Lebensmittelmarkt ermöglichen. Außerdem wurde über eine Befreiung für ein Bauvorhaben im Gebiet „Südlich Sandbreede“ beraten, das eine Erhöhung der Wohneinheiten von drei auf vier vorsieht. Zahlreiche weitere Bauvorhaben, vom Einfamilienhaus-Neubau bis zur Logistikhalle, wurden zur Kenntnis genommen.
Die Energieversorgung der Zukunft ist ein großes Thema. Der kommunale Wärmeplan für Versmold wurde vorgestellt und sieht eine dezentrale, strombasierte Wärmeversorgung vor. Parallel dazu beantragte die Grünen-Fraktion die Einrichtung eines „Runden Tisches“ zur Wärmeplanung für lokale Fachbetriebe. Im Bereich erneuerbare Energien wurden Planungen für Sonderbauflächen für Freiflächen-Photovoltaik in Siedinghausen und für Windenergie beraten. Für den Verkehr stehen große Investitionen an: Der Ausbau der sanierungsbedürftigen Breslauer Straße ist mit Kosten von rund 990.000 Euro veranschlagt, für die Wersestraße sind etwa 1,1 Millionen Euro eingeplant. Mehrere Grünen-Anträge zielten auf mehr Sicherheit für Radfahrende durch Markierungsarbeiten an Kreuzungen und die Prüfung von Radwegen bei der Sanierung der Kreuzstraße.
Ein Schwerpunkt lag auf der Grundversorgung. Für den geförderten Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten („graue Flecken“) muss die Stadt einen Eigenanteil von etwa 2,87 Millionen Euro für 2027/2028 sicherstellen. Um Fachkräfte zu gewinnen, wurden Förderrichtlinien beschlossen: Ärzte können bei Niederlassung unterstützt werden, und die unbefristete Fortführung einer Prämie von bis zu 5.000 Euro für Hebammen wurde beraten. In den Schulen soll die erweiterte Randstunde an allen Ortsteilschulen (außer der Sonnenschule) fortgeführt und kostendeckend durch Elternbeiträge finanziert werden. Zudem wurde ein Bericht zur Situation von Geflüchteten und Obdachlosen vorgelegt, der detaillierte Zahlen zu den in städtischen Unterkünften untergebrachten Personen enthält.
Die Stadtentwicklung schreitet in den Ortsteilen voran: Eine Prioritätenliste für Dorferneuerungsmaßnahmen umfasst Projekte in Hesselteich, Oesterweg, Loxten und Bockhorst, darunter die Umgestaltung eines Spielplatzes zum Mehrgenerationenplatz und die Sanierung eines Radwegs. Auch die Neugestaltung der Spielplätze Hebbelstraße und Kaupmanns Kamp wurde behandelt. Ein symbolischer Schritt war die Beratung zur Rückbenennung des „Dobczyce-Platzes“ in den historischen Namen „Kreuzplatz“, da für die Städtepartnerschaft ein besser geeigneter Ort im Friedenspark gefunden wurde. Finanziell standen die Beratung und der Beschluss des Haushalts 2026 sowie die Feststellung der Jahresabschlüsse für 2024 im Mittelpunkt.
Die Beratungen zeigen eine Stadt im Wandel, die sich gleichermaßen mit akuten Investitionen in Infrastruktur, der langfristigen Sicherung von Versorgung und der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für alle Bürger beschäftigt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Versmold (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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