Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Unna ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 58.911 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 28 Sitzungen, 618 Tagesordnungspunkte, 40 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Unna finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der konstituierenden Ratssitzung Ende 2025 und den ersten Fachausschusssitzungen im Frühjahr 2026 standen in Unna zahlreiche Themen auf der Agenda – von der Abschaffung von Kita-Gebühren über die Sanierung von Schulen bis hin zu neuen Kulturprojekten.
Ein zentrales Thema war die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen. Für mehrere Schulen – die Grilloschule, die Schule am Friedrichsborn, die Osterfeldschule, die Sonnenschule und die Liedbachschule – wurden die Ergebnisse von Bedarfsfeststellungen beraten. Die Verwaltung wurde beauftragt, für alle Standorte die notwendigen baulichen Planungen einzuleiten und Haushaltsmittel für 2026 und folgende Jahre bereitzustellen. Die geschätzten Planungskosten für Sanierungen und Erweiterungen liegen jeweils bei rund 2 Millionen Euro. Parallel dazu wurde die Abschaffung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und -pflege ab dem Kita-Jahr 2026/2027 auf den Weg gebracht. Der Jugendhilfeausschuss befasste sich zudem mit der Sicherstellung der Betriebskostenfinanzierung für Kitas und der Festlegung von Zuschüssen für flexiblere Betreuungszeiten.
Der Kulturausschuss empfahl den Beitritt der Stadt zur Interessensgemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA), was der Rat später beschloss. Für die Wechselausstellung „LIGHT DIALOGUES“ des Zentrums für Internationale Lichtkunst wurde eine Projektförderung von 8.000 Euro vorgeschlagen. Ein weiteres beschlossenes Projekt ist die Anbringung einer Stolperschwelle auf der Bahnhofstraße zur Erinnerung an Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge während der NS-Zeit. Die Jugendkunstschule Unna plant eine Bewerbung für ein vierjähriges Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes mit einem Volumen von bis zu 240.000 Euro. Zudem wurde der Renate-Ebel-Preis eingestellt; stattdessen soll künftig ein jährliches Komponistinnen-Konzert der Sybil-Westendorp-Stiftung als „Renate-Ebel-Konzert“ ausgerichtet werden.
Im Bereich Stadtentwicklung wurde die Fortschreibung des Regionalplans Ruhr mit einer Analyse von Potenzialflächen für Wohnen und Gewerbe behandelt. Der Rat beschloss die Einführung eines vollständig digitalen Parkleitsystems für die Innenstadt mit einer überplanmäßigen Ausgabe von 180.000 Euro. Der Ausschuss für Stadtentwicklung beriet mehrere Anträge, darunter den Einsatz eines Bäderbusses in der Freibadsaison (CDU), den Erhalt der historischen Wäschebecken an der Rüsche in Hemmerde (Grüne) und die Prüfung barrierefreier Gehwege bei künftigen Sanierungen (Linke/Volt). Eine Bürgeranregung zur Erhöhung der Fußgängersicherheit am Kreisverkehr Hertinger Tor wurde mit einer Stellungnahme der Verwaltung behandelt.
Der Haushalt für das Jahr 2026 wurde eingebracht und beraten. Zahlreiche Anträge zur Mittelverwendung wurden gestellt, etwa für ein Gesamtstädtisches Beleuchtungskonzept (CDU), die personelle Verstetigung der Pflege des Naherholungsgebiets Bornekamp (SPD) oder die Einrichtung einer Stelle für Kulturmarketing (Grüne). Die Gebührenhaushalte für Abwasser, Friedhof, Abfallbeseitigung und Straßenreinigung wurden für 2026 festgelegt. In der Verwaltung wurden Strukturen neu geordnet: Ein Fachbeirat Digitalisierung und ein Beirat für das Lichtkunstzentrum wurden eingerichtet, die Satzung für das Jugendamt geändert und der Inklusionsbeirat personell neu besetzt. Zudem wurde die Digitalisierungsstrategie der Stadt verabschiedet und die KI-unterstützte Protokollierung von Gremiensitzungen nach einer erfolgreichen Testphase für den Regelbetrieb empfohlen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Unna (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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