Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Troisdorf ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 75.222 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 19 Sitzungen, 408 Tagesordnungspunkte, 87 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Troisdorf finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Kita-Gebühren und Bürgeranträgen: In Troisdorf wurden in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Weichen gestellt. Die Gremien beschäftigten sich mit dem Haushalt, neuen Bauplänen, der Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie einer Vielzahl von Anliegen aus der Bürgerschaft.
Der Doppelhaushalt für 2026/2027 stand im Fokus: Sowohl der Haupt- und Finanzausschuss als auch der Stadtrat berieten die Haushaltssatzung. Zudem stimmte der Stadtrat einstimmig der Übernahme von Ausfallbürgschaften für die städtischen Gesellschaften AGGUA GmbH, öPa GmbH, TroiKomm GmbH und Stadtwerke Troisdorf GmbH zu.
Die Bebauungsplanung war ein großes Thema. Mehrere konkrete Projekte wurden vorangetrieben: So beriet der Ausschuss für Stadtentwicklung über die Aufstellung eines Bebauungsplans für einen neuen Lidl-Markt mit gefördertem Wohnungsbau in Friedrich-Wilhelms-Hütte (H 220). Zudem wurden Planungen für eine Agri-PV-Anlage nördlich der Kläranlage Müllekoven (S 214) behandelt, die das Klärwerk mit Strom versorgen soll. Im Gewerbepark Junkersring (Sp 50) wurden Änderungen für Nachverdichtung und höhere Bauhöhen beraten. Für mehr bezahlbaren Wohnraum wurde im Stadtteil Spich (Sp150) eine Nachverdichtung mit sozialem Wohnungsbau auf den Weg gebracht.
Der Jugendhilfeausschuss fasste eine Reihe wichtiger Beschlüsse: Der 3. Kommunale Kinder- und Jugendförderplan 2026-2030 sowie die Spielflächenplanung für 2026 wurden mehrheitlich beschlossen. Einstimmig gebilligt wurden unter anderem die Flexibilisierung von Kita-Öffnungszeiten und die Förderung zahlreicher Projekte, etwa des Jugendkulturcafés, des Jugendsportreffs in Eschmar oder der Gewaltprävention am Heinrich-Böll-Gymnasium. Im Sozialausschuss wurde die Neufassung der Richtlinie zur Vergabe der Ehrenamtskarte einstimmig beschlossen.
Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss mehrheitlich eine Neufassung der Satzung für Bürger- und Ratsbürgerentscheide. Im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wurde eine Erklärung "Für Demokratie, Menschenwürde und respektvolles Miteinander" beraten, die Abstimmung darüber wurde jedoch vertagt. Zudem wurde die Änderung der Richtlinien für den Integrationspreis mehrheitlich beschlossen.
Der Ausschuss für Mobilität und Bauwesen befasste sich mit einer Vielzahl von Anträgen. Diese reichten von der Geschwindigkeitsüberwachung in der Schloßstraße über die Aufweitung der Bahnunterführung Sieglarer Straße für den Rad- und Fußverkehr bis hin zur Prüfung von Parkflächenmarkierungen an der Rathausstraße. Auch Bürgeranträge zu Lärmschutz in der Mendener Straße und zur Verkehrsberuhigung in der Bonhoefferstraße wurden behandelt.
Der Stadtrat stimmte im Februar über eine lange Liste von Bürgeranträgen ab, die fast alle einstimmig angenommen wurden. Dazu gehörten die Errichtung von Igel-Schlafquartieren, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur, die Einführung von Wiederbelebungsunterricht in Schulen und die Forderung nach einem kostenlosen Busshuttle an verkaufsoffenen Sonntagen. Im Juli standen weitere Bürgeranliegen auf der Tagesordnung, etwa ein Nachtfahrverbot für Mähroboter in Eschmar zum Igelschutz, die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs im Eisenbahnweg und ein Durchfahrtsverbot für LKW über 7,5t in der Flughafenstraße.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Kommunalpolitik mit Schwerpunkten auf der Daseinsvorsorge (Kitas, Wohnen), der Stadtentwicklung und einer hohen Resonanz auf Bürgeranliegen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV Troisdorf, StadtPoliscope GmbH
Die zentrale Sammlung kommunal- und regionalpolitischer Informationen für Deutschland.