Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Stolberg (Rhld.) ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 56.103 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen neuen Wohnbaugebieten, der Sanierung von Schulen und der Debatte um die Zukunft des Offenen Ganztags: Die Kupferstadt Stolberg hat in den ersten Monaten des Jahres 2026 die Weichen für zahlreiche Projekte gestellt. Die Ausschüsse und der Rat behandelten ein breites Spektrum an Themen – von konkreten Bauvorhaben über die Finanzplanung bis hin zu sozialen Fragen.
Mehrere große Bauvorhaben schreiten voran. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt und Klimaschutz (ASMUK) beschloss im Februar einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 185 „Im Mühlenbend“ und stimmte der frühzeitigen Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden zu. Im selben Monat wurde auch die Aufstellung der Flächennutzungsplanänderung Nr. 121 für eine Pferdepraxis mit therapeutischem Reiten in Donnerberg beschlossen. Für den Bebauungsplan „Areal Bergstraße“ – geplant sind soziale Infrastruktureinrichtungen und eine Jugendwerkstatt – wurde im April die frühzeitige Beteiligung ausgewertet und die öffentliche Auslegung beschlossen. Zudem hat der ASMUK einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Möglichkeiten des neuen „Bauturbo“-Gesetzes zur Beschleunigung von Wohnungsbauvorhaben in Stolberg anzuwenden.
Ein zentrales Thema war die Zukunft der Offenen Ganztagsschulen (OGS). Der Kinder- und Jugendausschuss empfahl dem Rat im März einstimmig, ein neues Rahmenkonzept als verbindliche Grundlage für die qualitative Weiterentwicklung des Offenen Ganztags zu beschließen. Parallel dazu befasste sich der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) mit den Anmeldezahlen für das Schuljahr 2026/27. Da an der Städtischen Gesamtschule Auf der Liester mehr Anmeldungen vorlagen als Plätze vorhanden sind, wurde das Anmeldeverfahren der Kupferstädter Gesamtschule erweitert. Der Ausschuss bekräftigte zudem die geplanten Zügigkeitserweiterungen an der Kupferstädter Gesamtschule. Für den Neubau der Grundschule KGS Bischofstraße wurde im Juli die Entwurfsplanung vorgestellt.
Mehrere Verkehrs- und Bauprojekte wurden beraten. Der Bauausschuss nahm im April den geplanten Bauablauf für die Umgestaltung des Willy-Brandt-Platzes und die Erneuerung der Bachufermauer am Offermannplatz zur Kenntnis. Die Maßnahmen, zu denen auch eine Fernwärmeleitung gehört, sind in mehreren Bauabschnitten von September 2026 bis November 2028 geplant. Im ASMUK wurden im April die Straßenprioritätenliste für 2026–2030 sowie ein Konzept für den Aufbau einer bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge vorgestellt. Zudem beschäftigten sich die Gremien mit der Verkehrssituation im Peitschenweg und in der Weidenstraße sowie mit einer möglichen Einschränkung der Nutzung des Gewerbegebiets Camp-Astrid.
Der Rat der Kupferstadt verabschiedete im April die Haushaltssatzung für das Jahr 2026. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte die entsprechenden Vorlagen zuvor beraten und beschlossen. Ebenfalls im April nahm der Personalausschuss den Stellenplan 2026 zur Kenntnis, der unter anderem Stellenneueinrichtungen vorsieht. Der Rechnungsprüfungsausschuss empfahl dem Rat im Februar einstimmig, eine neue Rechnungsprüfungsordnung zu beschließen, die an organisatorische Änderungen angepasst ist.
Der Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit befasste sich im März einstimmig mit der aktuellen Situation geflüchteter Menschen in Stolberg und nahm einen entsprechenden Bericht zur Kenntnis. Zudem empfahl der Ausschuss dem Rat, einen Senioren- und Inklusionsbeirat zu gründen und schlug erste Mitglieder vor. Der neu konstituierte Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählte im Februar Ahmet Ekin (SUGH) zum Vorsitzenden und verabschiedete seine Geschäftsordnung.
Der ASMUK befasste sich im April mit dem LIFE-Amphibienverbund-Projekt. Die Biologische Station StädteRegion Aachen e.V. stellte geplante Maßnahmen vor, die die Schaffung von Kleingewässern für gefährdete Arten wie Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte auf städtischen Flächen umfassen. Für das Forstwirtschaftsjahr 2026 wurde ein Forstwirtschaftsplan beraten, und der Jahresbericht 2025 wies ein Defizit von etwa 80.000 Euro aus, hauptsächlich bedingt durch die Übernutzung von Fichtenholz in den Vorjahren.
Die Sitzungsperioden zeigen eine Stadtverwaltung und Politik, die sich parallel mit der langfristigen Stadtentwicklung, akuten Bauprojekten, der Sicherung der Bildungsinfrastruktur und der Bewältigung sozialer Herausforderungen befassen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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