Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Stegen ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 4.542 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 86 Sitzungen, 634 Tagesordnungspunkte, 308 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Stegen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Rathausumbau, Windenergie und neuen Kitaplätzen: Die Gemeinde Stegen hatte in den letzten Monaten ein volles kommunalpolitisches Programm. Die Sitzungen drehten sich um große Bauprojekte, die Energiezukunft und die alltägliche Infrastruktur.
Gleich mehrere große Bauvorhaben wurden vorangetrieben. Für den Neubau eines dreigruppigen Kindergartens im Baugebiet Nadelhof in Massivholzbauweise liegt eine Kostenschätzung vor: Die Planungen belaufen sich auf 3,5 bis 4,3 Millionen Euro brutto. Parallel wurde das Vorkonzept für die Sanierung und den Umbau des Rathauses sowie der ehemaligen Sparkassenfiliale vorgestellt. Ein weiterer Schritt ist die Erweiterung des Gewerbeparks: Der Gemeinderat beriet über die Aufstellung des Bebauungsplans für den 4. Bauabschnitt auf einer Fläche von etwa 0,6 Hektar. Hier sollen bestehende Betriebe erweitert, neue Unternehmen angesiedelt und Flüchtlingsunterkünfte abgesichert werden.
Die Energiezukunft war ein zentrales Thema. Die Gemeinde ist gesetzlich verpflichtet, eine Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Dafür wurde die Auftragsvergabe an die Netze BW GmbH aus Stuttgart für 35.747,01 Euro beraten. Im Bereich Windenergie nahm der Gemeinderat Stellung zur Teilfortschreibung des Regionalplans. Dabei forderte Stegen unter anderem die Aufnahme des Standorts „Hundsrücken“ als Vorranggebiet. Für die Elektromobilität wurden sieben Standorte für den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur festgelegt, darunter der Kageneckparkplatz und Parkplätze im Baugebiet Nadelhof.
Im Fokus standen auch zahlreiche Maßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung. So wurde die Sanierung von sechs Duschen in der Mehrzweckhalle Eschbach beraten, die an bewährte Firmen vergeben werden soll. Für die Finanzierung der Pflege-Wohngruppe im Begegnungshaus wurde ein Überbrückungsdarlehen der Gemeinde an den Förderkreis in Höhe von bis zu 20.000 Euro plus Zinsen behandelt. Zudem wurden die Gebühren für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung festgelegt: Die Wassergebühr bleibt bei 2,05 Euro pro Kubikmeter, die Abwassergebühr beträgt 1,79 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser.
Weitere Themen rundeten die Sitzungen ab. So wurde die Einstellung des Nachtbus-Angebots im Dreisamtal aufgrund hoher Kosten und geringer Nachfrage beraten. Zudem stellte sich die Gemeindeverwaltung gegen den Antrag der Deutschen Post, die Filiale in Stegen durch eine automatisierte Station zu ersetzen. Personelle Veränderungen gab es durch das Ausscheiden der Gemeinderäte Daniel Gremmelspacher und Claudia Glißmann, was Nachrückverfahren und Neuwahlen in verschiedenen Gremien nach sich zog.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde im Wandel, die sich gleichermaßen mit der Daseinsvorsorge für heute und der nachhaltigen Planung für morgen beschäftigt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Stegen (Baden-Württemberg) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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