Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Spenge ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 14.313 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 23 Sitzungen, 194 Tagesordnungspunkte, 49 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Spenge finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung und Schulwegsicherheit: In Spenge standen in den letzten Monaten wichtige Weichenstellungen für die Stadtentwicklung und die Infrastruktur auf der Tagesordnung.
Ein Schwerpunkt lag auf der weiteren baulichen Entwicklung: Der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss beriet über die 17. Änderung des Bebauungsplans Nr. 22 "Ortskern III" im beschleunigten Verfahren. Ziel ist die Schaffung von Wohnangeboten (Eigentums- und Mietwohnungen) auf einem derzeit unbebauten Areal nach Abbruch der Bestandsbebauung. Parallel wurde in mehreren Gremien die Außenbereichssatzung für den Bereich "Nordstraße/Lohbrink" behandelt, wobei aufgrund von Anregungen aus der Öffentlichkeit und von Behörden ein neuer Aufstellungsbeschluss vorgeschlagen wurde.
Die Schullandschaft und Kinderbetreuung waren Dauerthemen. Der Schulausschuss beschäftigte sich mit der Einführung eines einheitlichen Anmeldeverfahrens für die Grundschulen und den Anmeldezahlen für das Schuljahr 2026/2027. Dabei wurden insgesamt 6 Eingangsklassen vorgeschlagen: 3 in der Grundschule Spenge/Hücker-Aschen und 3 im Grundschulverbund Spenge-Land (2 in Lenzinghausen, 1 in Wallenbrück-Bardüttingdorf). Zudem wurde über die Anpassung der Elternbeiträge für die Offene Ganztagsschule (OGS) beraten. Diese sollen zum 1. August 2026 um etwa 20 Prozent erhöht werden, um einem steigenden Defizit durch erhöhte Kosten entgegenzuwirken. Auch die Fortführung des Schülertickets für die Regenbogen-Gesamtschule wurde geprüft.
Im Bereich Verkehr gab es einen konkreten Beschluss: Der Betriebs- und Verkehrsinfrastrukturausschuss stimmte mit 14 Ja-Stimmen für die Errichtung eines Fußgängerüberwegs an der K20 – Ravensberger Straße. Darüber hinaus wurden Straßensanierungen für 2026 beraten und eine Prioritätenliste dafür erstellt. Ein wiederkehrendes Thema war die Veräußerung des städtischen Straßenbeleuchtungsnetzes, die in mehreren Ausschüssen und im Rat behandelt wurde.
Die Haushaltsplanung für 2026 zog sich durch mehrere Sitzungen. Der Hauptausschuss beriet den Entwurf der Haushaltssatzung einschließlich der 2. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes für den Konsolidierungszeitraum 2024–2034. Zudem wurde der Wirtschaftsplan 2026 des Eigenbetriebs "Wirtschaftsbetrieb Spenge" vorgelegt. Ein weiterer finanzieller Punkt war die anteilige Entschuldung der Stadt Spenge im Rahmen des Altschuldenentlastungsgesetzes NRW in Höhe von rund 7,9 Millionen Euro.
Ein großes Investitionsvorhaben wurde im Rat beraten: die Beantragung von Fördermitteln für die Sanierung des Sportzentrums Holzwiese. Das Projekt umfasst die energetische Sanierung der 3-fach-Sporthalle, die Modernisierung der Funktionsräume sowie die Erneuerung der Außensportanlage mit Tartanbahn und Rasenfläche. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 7,8 Millionen Euro, wobei eine Förderquote von 75 Prozent angestrebt wird. Für das Werburger Waldbad wurden zudem Anpassungen der Eintrittspreise zum Saisonstart 2026 aufgrund gestiegener Betriebskosten diskutiert.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine intensive Beratungstätigkeit zu den klassischen kommunalen Aufgabengebieten Bauen, Bildung, Verkehr und Finanzen, wobei mehrere konkrete Projekte und Anpassungen auf den Weg gebracht wurden.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV Spenge, StadtPoliscope GmbH
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