Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Spenge ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 14.313 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 11 Sitzungen, 67 Tagesordnungspunkte, 18 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Spenge finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Monaten stand die Stadt Spenge vor wichtigen Entscheidungen zu Bildung, Finanzen und Infrastruktur. Während ein großer Teil des Haushaltsplans 2026 verhandelt wurde, sorgten insbesondere die geplante Sanierung des Sportzentrums Holzwiese und ein neues Anmeldeverfahren an den Grundschulen für Aufsehen.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beantragt die Stadt Fördermittel für die umfassende Modernisierung des Sportzentrums Holzwiese. Das Projekt umfasst die energetische Sanierung und Barrierefreiheit der 3‑fach‑Sporthalle sowie die Modernisierung der Funktionsräume und der technischen Gebäudeausstattung. Auch die Außensportanlage mit Tartanbahn, Rasenfläche und neuer Bewässerungsanlage wird erneuert. Die Gesamtkosten werden mit 7,8 Mio. € veranschlagt, wobei eine Förderquote von 75 % angestrebt wird – ein wichtiger Schritt angesichts der aktuellen Haushaltsnotlage.
Der Schul‑, Jugend‑ und Sportausschuss hat ein einheitliches Anmeldeverfahren für die Aufnahme von Kindern in die Eingangsklassen der Spenger Grundschulen beschlossen. Neben gesetzlichen Vorgaben werden bei Kapazitätsüberschreitungen Kriterien wie Geschwisterkinder, Schulwege, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, Herkunftssprache, Klassenstärke und Kindergartenbesuch berücksichtigt. Die Anmeldezahlen und die daraus resultierende Verteilung der Klassen für das Schuljahr 2026/2027 wurden bereits in der Beschlussvorlage 17/2026 festgelegt. Zusätzlich wurden die Belegungszahlen für Halbtagsbetreuung und Offene Ganztagsschule zum Stichtag 01.02.2026 mitgeteilt.
Mehrere Gremien – Rat, Hauptausschuss und Betriebs‑ und Verkehrsinfrastrukturausschuss – haben den Wirtschaftsplan 2026 des Eigenbetriebs „Wirtschaftsbetrieb Spenge“ beraten und beschlossen. Der Plan deckt die Sparten Abwasserbeseitigung, Infrastrukturvermögen und Stadtentwicklung ab und legt die Investitions‑ sowie Finanz‑ und Erfolgsziele für das kommende Haushaltsjahr fest.
Im Rahmen des Altschuldenentlastungsgesetzes NRW hat Spenge einen Antrag auf anteilige Entschuldung gestellt. Die Stadt erhält eine Übernahme von übermäßigen Verbindlichkeiten in Höhe von 7.907.685,97 € zur Sicherung ihrer Liquidität. Parallel dazu wurde die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Gesamtabschlusses für das Haushaltsjahr 2024 nach § 116a GO NRW beschlossen und der Beteiligungsbericht 2024 gemäß § 117 GO NRW verabschiedet.
Der Hauptausschuss hat eine Erhöhung der Grundgebühren für Restabfallbehälter sowie der Gewichtsgebühr pro Kilogramm Restmüll zum 01.01.2026 beschlossen. Die Anpassung reagiert auf gestiegene Personalkosten und soll die finanzielle Stabilität der städtischen Abfallentsorgung sichern.
Die Beschlüsse zeigen, dass Spenge aktiv an der Modernisierung von Sport- und Bildungseinrichtungen arbeitet, gleichzeitig aber die finanzielle Basis durch gezielte Entschuldungs‑ und Haushaltsmaßnahmen stärkt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Spenge (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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