Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Singen (Hohentwiel) ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 48.587 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 50 Sitzungen, 411 Tagesordnungspunkte, 37 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Singen (Hohentwiel) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von neuen Wohnquartieren über Kita-Gebühren bis zur Feuerwehr: In den Sommermonaten 2026 hatte die Singener Kommunalpolitik ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse und Beratungen.
Mit deutlichen Mehrheiten ebnete der Gemeinderat den Weg für neue Baugebiete. Für das „Quartier am Remishof Ost“ wurde der Bebauungsplanentwurf einstimmig beschlossen und die öffentliche Auslegung eingeleitet. Die verkehrsberuhigte Magistrale dort soll den Namen „Zum Hardfeld“ erhalten. Auch für das „Wohn- und Gewerbequartier Fittingstraße“ wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Ein Antrag der SPD, dort mindestens 20 Prozent geförderten Wohnraum vorzusehen, wurde im Gemeinderat mit 19 zu 10 Stimmen abgelehnt. Zudem wurde die Erweiterung des Sanierungsgebiets „Scheffelareal“ um das Flurstück 295/9 (Hoffläche Schloss) beschlossen.
Die Gebühren für städtische Kitas steigen: Der Ausschuss für Familie und Soziales stimmte mehrheitlich einer Erhöhung der Benutzungsgebühren zum 1. September 2026 zu. Allgemein steigen sie um 4,5 Prozent, im U3-Bereich zusätzlich um 1,5 Prozent (somit 6,0 Prozent). Einstimmig beschlossen wurde der Kita-Bedarfsplan 2027. Für die Singener Familienbildungsangebote (SINFAB) werden künftig jährlich 60.000 Euro bereitgestellt, die Personalkosten für eine administrative Fachkraft werden separat finanziert. Zuschüsse für Investitionen in Kitas freier Träger – etwa für Außenanlagen oder neue Plätze – wurden einstimmig bewilligt.
Die Feuerwehr rückt vor: Der Verwaltungs- und Finanzausschuss stimmte einstimmig dem Bau einer baulichen Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Überlingen am Ried zu. Für die Abteilungen Bohlingen und Nord (Hausen/Schlatt) sollen zwei neue Gerätewagen-Logistik beschafft werden. Zudem wurde die Beschaffung eines Teleskopladers für den Bevölkerungsschutz sowie von 550 Sätzen Einsatzuniform beschlossen. Für die Abteilungen Bürgerzentrum, Ausländerbehörde und die Marktpassage wird ein Sicherheitsdienst für zwei Jahre beauftragt.
Ein Grundsatzbeschluss mit großer Wirkung: Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Neubau einer dreiteiligen Sporthalle mit Gymnastikraum am Standort Radolfzeller Straße/Hohentwielstadion. Die Finanzierung soll über Bundes- und Landesmittel erfolgen. Im Kulturbereich wurden die Zuschussvereinbarungen mit der Südwestdeutschen Kunststiftung (65.000 €/Jahr), dem Jazzclub Singen (20.000 €/Jahr) und dem Kino Weitwinkel (14.000 €/Jahr) für die Jahre 2027-2029 verlängert. Für den Friedrich-Ebert-Platz wurde die Entsiegelung und Herstellung neuer Außenanlagen beschlossen.
Die Stadtwerke Singen schlossen das Jahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von rund 275.000 Euro ab. Beschlossen wurden unter anderem die Entschlammung des Regenrückhaltebeckens Haselmoos sowie die Erneuerung der Wasserhauptleitung und Straßenbeleuchtung in der Ringstraße. Für das Wärmenetzgebiet „Bruderhof“ gab die Stadt einen Letter of Intent zur Errichtung einer Heizzentrale ab. Das Projekt „Knöpflewies 2.0“ soll im Bundesprogramm zur Klimawandelanpassung eingereicht werden.
Die Beschlüsse zeigen eine Stadt in Bewegung: mit Investitionen in Wohnraum, Familieninfrastruktur, Sicherheit und nachhaltige Stadtentwicklung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV VVG der Stadt Singen (Hohentwiel)Poliscope GmbH
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