Kommune in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rendsburg ist eine Kommune in Schleswig-Holstein mit rund 28.977 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 21 Sitzungen, 316 Tagesordnungspunkte, 71 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Rendsburg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Haushaltskonsolidierung bis zur Sanierung des Stadttheaters: Die Rendsburger Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein breites Spektrum an Themen zu behandeln. Mehrere konkrete Beschlüsse wurden gefasst, während andere Vorhaben noch in der Beratung sind.
Ein zentraler Beschluss fiel am 25. Juni in der Ratsversammlung: Mit 31 zu 3 Stimmen (bei 7 Enthaltungen) fasste das Gremium einen Grundsatzbeschluss zur Haushaltskonsolidierung. Bereits im Februar und April hatte der Senat das Thema beraten und Kenntnis genommen. Ebenfalls beschlossen wurde die Neufassung der Entschädigungssatzung für kommunale Ehrenämter, die mit 26 Ja- zu 10 Nein-Stimmen (5 Enthaltungen) angenommen wurde.
Im Bauausschuss wurde am 19. Mai einstimmig der Bebauungsplan Nr. 105 „Westliche Bismarckstraße“ auf den Weg gebracht. Auch die Barrierefreiheit an Bushaltestellen war Thema: Die entsprechenden Umbaumaßnahmen für das Haushaltsjahr 2026 wurden einstimmig beschlossen. Ein Antrag zur Wohnraumoffensive wurde hingegen nur zur Kenntnis genommen. Im Umweltausschuss stand die Verbesserung der Radverkehrsverhältnisse auf der Agenda, zu der ein Sachstandsbericht vorlag.
Die Sanierung der Aquacity Rendsburg und des Stadttheaters wurden im Bildungsausschuss behandelt. Für die Sanierung kommunaler Sportstätten, konkret von Schwimmbädern, hat die Stadt die Teilnahme am Bundesförderprogramm beschlossen. Im Bildungsbereich wurden die Kindertagesstättenentwicklungsplanung 2026 sowie Richtlinien und Gebührensatzungen für das Offene Ganztagsangebot an Grundschulen verabschiedet.
Der Umweltausschuss fasste mehrere Beschlüsse: So wurde das digitale Baumkataster der Stadt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eine Vorplanung für ein Wärmenetz in Mastbrook angestoßen. Zudem wurde mehrheitlich ein Nachtfahrverbot für Mähroboter zum Schutz nachtaktiver Tiere beschlossen. Ein struktureller Schritt: Der Eigenbetrieb "Umwelt- und Technikhof" wird zum Jahresende 2026 aufgelöst, nachdem Ratsversammlung und Umweltausschuss diesem Plan zugestimmt hatten.
Die Sitzungen zeigen eine Mischung aus wegweisenden Grundsatzentscheiden, konkreten Bau- und Sanierungsvorhaben sowie ersten Weichenstellungen in den Bereichen Digitalisierung und Umweltschutz. Viele der eingebrachten Anträge, wie etwa zur Mobilitätsplattform oder einer LED-Beleuchtung für die Innenstadt, wurden zur weiteren Beratung in die Fachausschüsse verwiesen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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