Gemeindeverband in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rendsburg ist ein Gemeindeverband in Schleswig-Holstein mit rund 28.977 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Sanierung des Aquacity bis zur Zukunft der Klärschlamm-Entsorgung: In Rendsburg standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Weichenstellungen an.
Mit einer deutlichen Mehrheit von 15 zu 0 Stimmen beschloss der Bauausschuss im Mai den Bebauungsplan Nr. 105 „Westliche Bismarckstraße“. Ebenfalls einstimmig wurden die Fortschreibungen der Maßnahmenpläne für die Sanierungsgebiete „Neuwerk-West (ehem. Eiderkaserne)“ und „Rendsburger Altstadt“ beschlossen. Ein weiterer wichtiger Schritt: Der Bauausschuss stimmte dem Neubau eines Geh- und Radweges vom Bahnhof zum Obereiderhafen zu. Das Thema Leerstand von Wohn- und Gewerbeimmobilien wurde im Senat zur Kenntnis genommen.
Ein zentrales Thema war die Klärschlammverwertung: Die Ratsversammlung beschloss mit 38 zu 3 Stimmen die Teilnahme an einem interkommunalen Verbund und stimmte auch der Auflösung des Eigenbetriebes „Umwelt- und Technikhof“ zum Jahresende 2026 zu. Im Umweltausschuss gab es Bewegung für mehr Transparenz und Klimaschutz: Das digitale Baumkataster der Stadt soll öffentlich zugänglich gemacht werden, und die Fördergrundsätze für den Klimafonds in der Altstadt sowie die Vorplanung für ein Wärmenetz in Mastbrook wurden mehrheitlich beschlossen. Auch ein Nachtfahrverbot für Mähroboter zum Schutz nachtaktiver Tiere fand eine Mehrheit.
Im Februar beschloss der Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales einstimmig die Kindertagesstättenentwicklungsplanung 2026. Mehrfach berieten die Gremien über die Richtlinie zur Betriebskostenförderung für den Ganztagsanspruch in der Primarstufe. Die Sanierung des beliebten Aquacity Rendsburg war ebenfalls Thema, hier wurde der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Für die städtischen Sportstätten wurde die Teilnahme am Bundesförderprogramm zur Schwimmbadsanierung beraten.
Die Ratsversammlung verabschiedete im März mit 34 zu 6 Stimmen einen Nachtrag zur Benutzungsordnung für die Mehrzweckhalle Mastbrook. Ebenfalls mehrheitlich beschlossen wurden der I. Nachtragshaushaltsplan 2026 sowie eine neue Satzung über Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen. Der Senat fasste einen Grundsatzbeschluss zur Haushaltskonsolidierung.
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