Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Oberried ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 2.833 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 10 Sitzungen, 61 Tagesordnungspunkte, 35 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Oberried finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Photovoltaik auf öffentlichen Dächern, neuen Wohnhäusern und der Sanierung maroder Infrastruktur: Der Gemeinderat Oberried hatte in den letzten Monaten ein volles Programm.
Gleich mehrere größere Bauprojekte wurden auf den Weg gebracht. So soll die Sanierung der Hauptstraße im Bauabschnitt IV um den Neubau einer Wasserleitung für rund 181.400 Euro erweitert werden. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, den Umbau einer defekten Hebeanlage in der Hauptstraße 20 auszuschreiben, mit geschätzten Kosten von knapp 36.000 Euro. Für die Sanierung der Toilettenanlagen in der Schwarzwaldhalle liegen Angebote vor und sollen vergeben werden. Auch die Zukunft leerstehender Gebäude wird angegangen: Ein Architekt stellte Möglichkeiten zur Umnutzung des ehemaligen Rathauses und der Grundschule Zastler vor, eine Beschlussfassung ist für Juli 2026 geplant.
Die Bautätigkeit in der Gemeinde ist rege. Der Gemeinderat beriet mehrere Bauanträge, darunter den Neubau von sechs Reihenhäusern mit Carports in der Hauptstraße. Ein weiterer Antrag sieht die Nutzungsänderung eines Wohn- und Geschäftshauses in der Straße „Im Brühl“ zu einem reinen Geschäftshaus mit neuer Lagerfläche vor. Zudem wurde über den Ausbau von Dachgeschossen zu Wohnraum und den Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle in Hofsgrund beraten.
Ein Schwerpunkt lag auf der Haushalts- und Wirtschaftsplanung für 2026 sowie der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029. Der Gemeinderat beschloss unter anderem die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und den Ursulinenhof. Zudem wurde die Annahme von Spenden in Höhe von insgesamt 12.400 Euro beschlossen. Große Hoffnungen setzt die Gemeinde auf Fördermittel: Sie will für die Sanierung der Hauptstraße 675.000 Euro aus dem LUKIFG-Programm beantragen, um die Kreditaufnahme zu reduzieren. Zudem wurden Photovoltaikanlagen auf vier gemeindeeigenen Gebäuden (Schule, Rathaus, Klosterscheune, Lehrerhaus) mit einer Gesamtinvestition von rund 117.500 Euro beschlossen, die vollständig über LUKIFG finanziert werden.
Neben den großen Projekten standen auch Alltagsthemen auf der Agenda. Ab dem Schuljahr 2026/2027 soll eine kostendeckende Ferienbetreuung für Grundschulkinder in fünf besonders nachgefragten Ferienwochen angeboten werden. Für den Glasfaserausbau stimmte der Gemeinderat dem Ausbaukonzept zu und bestätigte die weitere Umsetzung durch den Zweckverband. Zudem wurde eine Dialogische Themensammlung zum Thema „Ortschaftsräte“ beschlossen, um die Arbeit der Gremien in Hofsgrund, St. Wilhelm und Zastler zu reflektieren.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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