Gemeindeverband in Hessen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Niddatal finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Monaten stand die Stadt Niddatal vor wichtigen Entscheidungen zu Finanzen, Wohnungsbau und kommunaler Infrastruktur. Der Doppelhaushalt 2025/2026 wurde angepasst, neue Baugebiete sollen entstehen und die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen im Ordnungs‑ und Verkehrsbereich vertieft. Gleichzeitig wurden mehrere Anträge zur sozialen Unterstützung und Barrierefreiheit diskutiert.
Die Stadt genehmigte mehrere überplanmäßige Auszahlungen: 1 172,15 € für ein Akku‑LED‑Beleuchtungssystem der Feuerwehr Kaichen sowie 74 207,11 € für den Ankauf von Grundstücken in Ilbenstadt und Assenheim zum Bau eines Hilfeleistungszentrums. Parallel dazu wurde im Haupt‑ und Finanzausschuss ein Anpassungsbeschluss zum Doppelhaushalt 2025/2026 gefasst, um die zurückgestellte Genehmigung für das Haushaltsjahr 2026 zu integrieren. Der Beschluss umfasst Änderungen im Gesamtergebnis‑ und Finanzhaushalt, der Finanzplanung, dem Investitionsprogramm und dem Stellenplan.
Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Bauwesen wurde die 2. Änderung des Bebauungsplans B1 beschlossen. Eine bisherige Grünfläche soll im beschleunigten Verfahren in ein allgemeines Wohngebiet umgewandelt werden, um den drängenden Wohnraumbedarf zu decken. Der zugehörige Satzungsbeschluss legt den rechtlichen Rahmen für die Umwidmung fest.
Zwei Beschlüsse – in der Stadtverordnetenversammlung vom 04.11.2025 und im Haupt‑ und Finanzausschuss vom 30.10.2025 – sehen den Beitritt Niddatals zum gemeinsamen örtlichen Ordnungsbehördenbezirk (GÖOBB) Karben‑Wöllstadt vor. Damit entsteht ein überregionaler Bezirk, der künftig den ruhenden und fließenden Verkehr sowie Ordnungswidrigkeiten koordinieren soll. Der 1. Nachtrag zur Vereinbarung OBB wurde empfohlen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte einen Antrag auf Errichtung eines Aufzugs für den barrierefreien Gleisezugang sowie auf dringende Sanierung des Bahnhofsgebäudes und des Vorplatzes in Niddatal‑Assenheim. Ziel ist die Verbesserung der Zugänglichkeit entlang der Bahnstrecke Hanau‑Friedberg.
Die Entscheidungen zeigen, dass Niddatal sowohl finanziell flexibel reagiert als auch gezielt in Wohnungsbau, Verkehrssicherheit und soziale Infrastruktur investiert, um den wachsenden Anforderungen der Gemeinde gerecht zu werden.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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