Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Marsberg ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 19.377 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von Bebauungsplänen für neue Wohngebiete bis hin zu Debatten über Klimaschutz und den Betrieb der Biogasanlage – die Marsberger Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Die Themen reichten von konkreten Bauprojekten über die Haushaltsplanung für 2027 bis zu grundsätzlichen Weichenstellungen.
Gleich mehrere Bebauungspläne wurden vorangetrieben oder beschlossen. Im Stadtteil Westheim wurde die 1. Änderung des Bebauungsplans „Hoppenberg III“ beraten und im Stadtrat ein Satzungsbeschluss gefasst. Parallel dazu stellte ein Investor in Westheim ein Projekt vor, das eine Änderung des Flächennutzungsplanes und einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erfordert. In Essentho wurde die Aufstellung einer 2. Änderung des Bebauungsplans „Vor dem Bruch“ beschlossen, um die Ansiedlung eines Speditionsbetriebs zu ermöglichen. Für Bredelar stand die 1. Änderung des Bebauungsplans „Bohm“ zur Abwägung und Beschlussfassung an. Zudem wurde die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans „Am Bruch“ in Essentho beschlossen.
Die Themen Energie und Klimaschutz waren mehrfach auf der Tagesordnung. Im Planungsausschuss wurde ein Freiflächen-Photovoltaikvorhaben in den Stadtteilen Padberg und Helminghausen vorgestellt. Ein Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes in Essentho zielte darauf ab, die Errichtung einer Windenergieanlage zu ermöglichen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte Anträge für ein Klimaschutzbudget und eine Hitzeaktionsplanung im Haushaltsplan 2027 ein. Die Verwaltung schlug vor, den Hitzeaktionsplan abzulehnen, da Marsberg nicht von außergewöhnlichen Hitzeereignissen betroffen sei. Im Betriebsausschuss wurde der künftige Betrieb der Biogasanlage ab 2027 behandelt, einschließlich ihrer finanziellen Situation.
Die Weichen für den Haushalt 2027 wurden gestellt. Neben den Anträgen für ein Klimaschutzbudget und ein Bürgerbudget befassten sich die Gremien mit kalkulatorischen Zinsen und dem Nordrhein-Westfalen-Plan. Mehrere Mittelverstärkungen wurden beschlossen, etwa für Winterdienst, Treibstoffe, Personalmanagement und die Anschaffung eines neuen Serversystems. Zudem erließ der Rat eine neue Satzung zur Vergabe von Aufträgen unterhalb der Schwellenwerte. Ein Antrag der Grünen, diese Satzung um Nachhaltigkeitskriterien zu erweitern, wurde von der Verwaltung zur Ablehnung vorgeschlagen.
Die Kostenentwicklung für den geplanten Rathausanbau (Variante C) wurde in mehreren Sitzungen verfolgt. Der Rat stimmte einer Zuständigkeitsordnung zu, die unter anderem die neuen Regelungen des „Bau-Turbo“-Gesetzes umsetzt. Für das Besucherbergwerk „Kilianstollen“ wurde eine Vereinbarung zur Gefahrenabwehr beraten. Zudem wurden Ortsheimatpfleger für Helminghausen und Westheim bestellt. Die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes wurde im Planungsausschuss vorgestellt und später zur Beschlussfassung vorgelegt.
Die Sitzungen zeigen Marsberg in einer Phase aktiver Planung: Neue Wohn- und Gewerbegebiete werden entwickelt, während gleichzeitig über die Ausrichtung der Energieversorgung und die Schwerpunkte des künftigen Haushalts diskutiert wird.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Marsberg (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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