Landkreis in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Mönchengladbach ist ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 261.001 Einwohnern. Der Landkreis umfasst 1 Gemeindeverbände. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 61 Sitzungen, 1.177 Tagesordnungspunkte, 146 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Mönchengladbach finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der energetischen Sanierung der Grundschule bis zur neuen Hochzeitswiese: In den Mönchengladbachs Gremien standen im Frühjahr 2026 zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur, soziale Themen und kontroverse Anträge auf der Tagesordnung. Hier sind die wichtigsten Beratungen und Beschlüsse.
Die Sanierung und Erweiterung der Schulinfrastruktur war ein zentrales Thema. Der Ausschuss für Betriebe und Vergaben empfahl einstimmig die energetische Sanierung und den OGS-Neubau der Gemeinschaftsgrundschule Wilhelm-Strauß-Straße in Rheydt. Auch die Vorplanung für den Zielbau der 7. Gesamtschule an der Breite Straße wurde vorgestellt. Mehrere Sporthallen, unter anderem an der Gesamtschule Espenstraße und der Herman van Veen-Schule, sollen feuchtesaniert werden. Der Rat beschloss zudem einstimmig die Fortführung des vergünstigten Deutschlandtickets für alle Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach.
Im Bereich Stadtplanung wurden wichtige Weichen gestellt. Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung beschloss mit Stimmenmehrheit den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan auf dem Gebiet der Trabrennbahn am Flughafen. Der Beirat der unteren Naturschutzbehörde stimmte mehreren Bauvorhaben in Landschaftsschutzgebieten zu, darunter der Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage auf dem Wasserwerksgelände in Wickrath und der Legalisierung der bestehenden MonRo Ranch. In der Bezirksvertretung West wurde die Anlage einer Hochzeitswiese in Broich-Peel einstimmig empfohlen.
Verkehrssicherheit und -beruhigung waren in vielen Bezirken ein Thema. Die Bezirksvertretung Ost sprach sich einstimmig für die Prüfung mehrerer Maßnahmen aus, darunter ein Fußgängerüberweg an der Ruckes/Ecke Emondsstraße und die verkehrsberuhigende Gestaltung der Straße "An den Hüren". Im Ausschuss für Umwelt und Mobilität wurden Anträge zur Schulwegsicherheit an der Erzbergerstraße sowie zur Optimierung von Haltestellen vor Ampeln beraten. Die Bezirksvertretung West beschloss mit Stimmenmehrheit die Entfernung von Pfosten am Südwall zur Verkehrsberuhigung bei Beibehaltung der Baken.
Mehrere Anträge der Fraktion Die Linke/Die Partei zu sozialen Themen fanden in den Bezirksvertretungen keine Mehrheit. So wurde die "Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe", die Einführung eines "Tafel-Tickets" für Bedürftige sowie ein Antrag zu "Hitze-, Wasser- und Kühlprävention" mit "Kühlen Orten" in den Bezirken Süd, Ost und West mehrheitlich nicht empfohlen. Der Rat verabschiedete hingegen mit großer Mehrheit eine Resolution zur Solidarität mit dem Queeren Zentrum. Zudem wurden die Elternbeitragssatzungen für Kitas und den Ganztag einstimmig beschlossen.
Der Hauptausschuss und später der Rat fassten mehrere Beschlüsse mit großer Mehrheit. Dazu zählen die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für den Wissens- und Innovationscampus (WICMG) und die Anpassung des Gesellschaftsvertrags der Städtischen Kliniken. Anträge der AfD zur Umbenennung des Feuerwehr-Ausschusses und zur Einführung neuer Vergabekriterien für Wohnraum wurden abgelehnt. Ebenfalls keine Mehrheit fanden Anträge zur Schaffung oder zum Rückbau von Grillzonen im Stadtwald.
Die Sitzungen zeigen einen Fokus auf die Modernisierung der Bildungsinfrastruktur und die Gestaltung des Stadtraums, während sozialpolitische Anträge auf Bezirksebene häufig auf Ablehnung stießen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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