Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Langerwehe ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 14.050 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 11 Sitzungen, 111 Tagesordnungspunkte, 20 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Langerwehe finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Betreuung der Jüngsten bis zur Planung für die Zukunft: In Langerwehe standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda. Die Gremien befassten sich mit der Finanzlage, neuen Bauprojekten und der Ausgestaltung des Gemeindelebens.
Die Sicherheit und Betreuung der Schülerinnen und Schüler beschäftigte mehrere Ausschüsse. So wurde die Installation einer Videoüberwachungsanlage an den Außenbereichen der gemeindlichen Schulen, beginnend mit der Gesamtschule Europaschule, beraten. Ein weiterer wichtiger Schritt: Die Trägerschaft für die Betreuung außerhalb der Offenen Ganztagsschule (OGS) soll zum Schuljahr 2026/2027 an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) übertragen werden. Hintergrund ist Personalmangel bei der Gemeinde, für Eltern sollen dadurch keine finanziellen Nachteile entstehen. Zudem wurden die Jahresberichte der Schulleitungen vorgestellt und die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr behandelt.
Die angespannte Haushaltslage war ein zentrales Thema. Der Haupt- und Finanzausschuss beriet in zwei Lesungen den Haushaltsentwurf 2026, wobei es zahlreiche Einwendungen von Bürgern gab – vor allem zur geplanten Erhöhung der Grundsteuer B. In diesem Zusammenhang befasste sich der Rat auch mit einem Antrag zur Verabschiedung einer Resolution an den Landtag von Nordrhein-Westfalen, um auf die prekäre Haushaltslage Langerwehes und vieler anderer Kommunen aufmerksam zu machen. Eine positive Nachricht: Die Gemeinde erhielt einen Bescheid über eine anteilige Entschuldung in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro aus dem Altschuldenentlastungsgesetz NRW.
Im Bereich Bauleitplanung ging es voran: Für das „Temporäre Parken Schloss Merode“ wurde die 4. Änderung des Flächennutzungsplanes behandelt, unter anderem wurden die eingegangenen Anregungen aus der Bürgerbeteiligung abgewogen. Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung wurden zudem erneute Anträge auf Wohnbauflächenerweiterung im Ortsteil Hamich beraten und ein Antrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Heisterner Straße behandelt. Ein weiteres Projekt: Die Verwaltung soll Möglichkeiten zur gestalterischen Aufwertung von Lärmschutzwänden prüfen, um illegale Graffiti zu vermeiden und legale Gestaltungsflächen zu schaffen.
Auch die Attraktivität des Ortes stand im Fokus. So wurde die Sanierung des Töpfereimuseums Langerwehe beraten und eine Förderung für dessen energetische Sanierung geprüft. Für den Tourismus wurde eine neue, viersprachige Übersichtskarte mit Sehenswürdigkeiten und Wegen konzipiert, deren Kosten sich auf 4.000 Euro beliefen. Zudem befasste sich der Kultur- und Sportausschuss mit der Anpassung der Nutzungsentgelte für die Schulaula und der Einführung einer neuen Benutzer- und Entgeltordnung für gemeindliche Sportstätten, da die alten Entgelte die Kosten nicht mehr deckten.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde, die sich parallel mit akuten Herausforderungen wie der Haushaltskonsolidierung und langfristigen Projekten für die Lebensqualität ihrer Bürger auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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