Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Langerwehe ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 14.050 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 14 Sitzungen, 166 Tagesordnungspunkte, 29 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Langerwehe finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsnot, Schulbetreuung und neuen Bauprojekten: In Langerwehe standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 vielfältige kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung.
Die prekäre Haushaltslage beschäftigte die Gremien mehrfach. Der Haupt- und Finanzausschuss beriet einen Antrag zur Verabschiedung einer Resolution an den Landtag von NRW, die auf die schwierige finanzielle Situation der Gemeinde und vieler anderer Kommunen hinweist. Parallel dazu lief die Haushaltsplanung für 2026. In der zweiten Lesung des Haushaltsentwurfs gab es zahlreiche Einwendungen von Bürgern, vor allem zur geplanten Erhöhung der Grundsteuer B. Positiv vermeldet wurde hingegen ein Bescheid über eine anteilige Entschuldung der Gemeinde in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro aus dem Altschuldenentlastungsgesetz NRW.
Ein zentrales Thema war die Kinderbetreuung. In mehreren Ausschüssen wurde beraten, die Trägerschaft der Betreuung außerhalb der Offenen Ganztagsschule (OGS) zum Schuljahr 2026/2027 aufgrund von Personalmangel an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) zu übertragen – ohne zusätzliche Kosten für Eltern oder Gemeinde. Zudem wurde die Beantragung von Fördermitteln aus einem Revier-Programm für den Ausbau ganztägiger Betreuungsangebote an den Grundschulen Wehebachschule und Martinusschule vorbereitet. Zur Sicherheit an den Schulen wurde die Installation von Videoüberwachungsanlagen in den Außenbereichen, beginnend mit der Gesamtschule, erörtert.
Im Bereich Bau und Planung ging es voran. Im Ausschuss wurde unter anderem der Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 27 geförderten Wohneinheiten behandelt, der eine Befreiung vom Bebauungsplan erforderte. Zudem standen erneute Anträge zur Wohnbauflächenerweiterung im Ortsteil Hamich zur Debatte. Für das Gewerbegebiet „E11“ gab es einen Vortrag zum Vermarktungsstand und zur möglichen Erweiterung um weitere sechs Hektar. Die Sanierung des Töpfereimuseums wurde vorangetrieben, mit Plänen für einen Förderantrag zur energetischen Sanierung.
Auch die Gestaltung des Gemeindelebens war Thema. Der Ausschuss für Kultur prüfte eine Anpassung der Nutzungsentgelte für die Schulaula, unter anderem aufgrund gestiegener Kosten durch Karnevalsveranstaltungen. Zudem wurde die Möglichkeit zur gestalterischen Aufwertung von Lärmschutzwänden durch legale Graffiti oder Kunst untersucht, um illegalen Sprühereien vorzubeugen. Im Bereich Umwelt befasste sich ein Ausschuss mit einem Antrag zur Ausweitung der Umwandlung von Rasenflächen in artenreiche Blühwiesen.
Die Sitzungen der ersten Monate zeigen eine Gemeinde im Spannungsfeld zwischen knappen Kassen, der Sicherung der Daseinsvorsorge und der planerischen Gestaltung ihrer Zukunft.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Langerwehe (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV LangerwehePoliscope GmbH
Die zentrale Sammlung kommunal- und regionalpolitischer Informationen für Deutschland.